Smart Home-Stolperfallen 2021: zu nerdig, zu teuer, zu wenig Netz
ID: 1920683
Für die Studie hat das Düsseldorfer Unternehmen BauInfoConsult unter anderem 240 Architekten und SHK-Installateure in telefonischen Interviews um eine Einschätzung gebeten, in welchen Bereichen sie beim Trendsegment Smart Home Verbesserungspotenziale sehen. Die Antworten sind vielsagend:
Nicht-Nerds werden abgeschreckt, Sparfüchse halten sich für smarter …
Zunächst geht es um die Bedienbarkeit und den Installationsaufwand (der ja bei vielen Smart Home-Anwendungen direkt auf den Endnutzer selbst zukommt). Sind die technologischen Know-how-Hürden für die Nutzer zu hoch, werden viele potenziell interessierte Bauherren abgeschreckt, die nicht selbst schon von Haus aus technikaffin sind.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Anschaffungskosten (so hat BauInfoConsult 2019 auf Grundlage einer Befragung unter Architekten berechnet, dass im Schnitt über 7.800 Euro Ausgaben für Smart Home-Komponenten in Bauprojekten anfallen. Gerade im Neubau, wo sehr viele hohe Ausgaben auf die Bauherren zukommen, also durchaus ein möglicher geeigneter Ausgaben-Streichkandidiat.
… und ohne stabile Internetleitung ist alles nur halb so smart
Der dritte große Komplex von Punkten mit Verbesserungspotenzial ist nur teilweise von den Herstellern beeinflussbar: Denn technische Hinderungsgründe wie eine nicht optimal funktionierende Konnektivität zu anderen Geräten oder das zu langsame Internet werden nicht nur von einem Hersteller allein beeinflusst. Dasselbe gilt letzten Endes auch für die Datensicherheit.
Hier müssen die verschiedenen Akteure der Smart Home-Branche an einem Strang ziehen und die Interkonnektivität sowie den Datenschutz herstellerübergreifend verbessern – sowie sich – soweit es geht – für eine verbesserte Internetinfrastruktur beim digitalen Nachhilfeschüler Bundesrepublik engagieren (z. B. durch verstärkte Lobbyarbeit).
Über die Studie
Die Einschätzungen der befragten Marktakteure zu den Smart Home-Stolpersteinen basiert auf Ergebnissen aus der Studie „Jahresanalyse Deutschland 2021/2022“ von BauInfoConsult. Es beruht auf über 660 Interviews mit Architekten, Bauunternehmern, Dachdeckern/Zimmerern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Herstellern aus der Bau- und Installationsbranche. Auf dieser Basis ist die Jahresanalyse das umfassende Nachschlagewerk von BauInfoConsult über aktuelle Entwicklungen in der Bau- und Installationsbranche in Deutschland. Auf Grundlage von eigener Marktforschung, Prognosemethodik und Desk Research werden Trends und Entwicklungen aus der Branche übersichtlich aufbereitet.
Die vollständige Jahresanalyse wird von Juli bis September 2021 zum Preis von 750 € zzgl. MwSt. von BauInfoConsult in 2 Teilbänden veröffentlicht, die auch einzeln bezogen werden können. Die Studie berücksichtigt unter anderem die folgenden Themen:
• Trends am Bau 2021 und 2022
• Nachfrage- und Produkttrends (u.a. Fassade, Holzbau, Dach, Türen & Fenster, Trockenbau, Farbe, Heizung, Bad, Lüftung, Smart Home)
• Corona und die Folgen für die Baupraxis
• Baumaterialien und Bauweisen
• Bauprognose 2022 mit regionalem Ausblick
• Baustoffbranche: Marketingtrends und Marketingbudget
BauInfoConsult ist ein auf die Bau-, Installations- und Immobilienbranche spezialisiertes Unternehmen. Wir analysieren laufend Marktdaten und Informationen zur deutschen Baubranche und erstellen auf Grundlage eigener Markterhebungen Analysen und Prognosen zu aktuellen Bautrends und Entwicklungen, die als Grundlage für Ihre marktrelevanten Entscheidungen herangezogen werden können. Um immer einen Überblick über aktuelle Marktentwicklungen zu haben, können Sie sich auf www.bauinfoconsutl.de für unseren kostenlosen Newsletter einschreiben.
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Datum: 19.08.2021 - 16:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1920683
Anzahl Zeichen: 4679
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Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Bau & Immobilien
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