DB-Konzernsprecher Stauß fordert GDL zu Verhandlungen auf
ID: 1924002
Der Äußerung des GDL-Gewerkschaftsführers Klaus Weselsky, er sei verhandlungsbereit, wenn alle Forderungen erfüllt würden, hält der DB-Konzernsprecher entgegen: "Eine solche Aussage ist natürlich ein Widerspruch in sich. Das klingt eher nach Tarifdiktat als nach Verhandlungsbereitschaft." Auf Angebote wie eine Corona-Prämie und eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent seitens der Deutschen Bahn sei die GDL nicht eingegangen. "Es ist jetzt wirklich an der Zeit, dass die GDL sich bewegt. Sich aufeinander zu zu bewegen, das ist der Charakter und das Wesen von Tarifverhandlungen. Aber das muss man eben am Verhandlungstisch machen und nicht im Bahnhof bei Streiks."
Für die Wirtschaft und die Urlaubszeit seien die aktuellen Streiks der GDL besonders problematisch. "Das ist ein schwerer Schaden für die Wirtschaft, die jetzt gerade nach den harten Monaten der Pandemie wieder in Gang kommt", so Stauß. "Es ist auch verwerflich, dass gerade in dieser Phase, wo die Menschen wieder Urlaub machen können, reisen wollen und die Wirtschaft wieder anspringt, wir so eine Bremse haben." Laut Stauß sieht sich die Bahn gezwungen das Tarifeinheitsgesetz anzuwenden, da die GDL nur in 16 von über 300 Betrieben die Mehrheit hat.
Das komplette Interview finden Sie in Kürze auf phoenix.de und auf unserem YouTube-Kanal.
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.09.2021 - 11:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1924002
Anzahl Zeichen: 2099
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn/Berlin
Kategorie:
Gewerkschaften
Diese Pressemitteilung wurde bisher 515 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DB-Konzernsprecher Stauß fordert GDL zu Verhandlungen auf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Alternative für Deutschland (AfD) trifft sich am Samstag, 4. Juli 2026, und Sonntag, 5. Juli 2026, zu ihrem Parteitag in Erfurt. Im Vorfeld des Parteitages haben mehrere Gruppen zu Demonstrationen aufgerufen. phoenix berichtet an beiden Tagen jeweils ab 10.00 Uhr vom Geschehen vor Ort. Auf de
ifo-Präsident Clemens Fuest überzeugt: Staat muss Ausgaben stärker begrenzen, wenn Steuern nicht steigen sollen ...
Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, hat das Reformpaket der Bundesregierung grundsätzlich als "erheblichen Fortschritt" begrüßt, gleichzeitig aber die Verantwortlichen in der Politik aufgefordert, die staatlichen Ausgaben zu begrenzen und in bestimmten Bereichen auch zurückzuf
Arbeitgeberverbände von Reformplänen der Bundesregierung "positiv überrascht" ...
Die deutschen Arbeitgeberverbände begrüßen die Ergebnisse des Reformpakets der Bundesregierung. "Richtung stimmt, Geschwindigkeit kann noch gesteigert werden, aber wir sind positiv überrascht, was diese Nacht verabredet worden ist. Ich empfinde das als einen Kurswechsel", erklärte Ste
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Bahnstreik ...
Gebetsmühlenartig beteuert die Deutsche Bahn im weiter eskalierenden Tarifkonflikt, vor allem dem Kundeninteresse verpflichtet zu sein. Dies kann man angesichts des jüngsten Angebots nur als Heuchelei werten. Aber auch GDL-Chef Claus Weselsky kann bei aller Wortakrobatik nicht mehr über den Eindr
Verkehrswendde rückwärts / Raimund Neuß zum Bahnstreik ...
Endlich eine gute Nachricht aus Sicht der Lufthansa: Der Konzern setzt größere Flugzeuge ein und bietet zusätzliche Verbindungen auf innerdeutschen Linien an. Die Nachfrage ist da. Möglich gemacht hat das die Lokführergewerkschaft GDL mit ihrem mehr als fünftägigen Streik bei der Bahn. Auch L
Zerstörerisch / Kommentar der Allgemeinen Zeitung Mainz zum Bahnstreik ...
Wenn es nicht um Corona ginge, könnte man sagen: Wir haben Glück im Unglück. Denn dass Arbeitnehmer, die zur Arbeit pendeln, trotz des neuerlichen Bahn-Streiks der GDL ab heute auf Autobahnen und anderen Straßen nicht stundenlang im Stau stehen, haben wir wohl lediglich dem Umstand zu verdanken,
GDL-Chef Weselsky wirft Bahn-Management Ahnungslosigkeit vor ...
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) Claus Weselsky hat kurz vor Beginn des angekündigten, fünftägigen Streiks scharfe Kritik an Bahnchef Richard Lutz geäußert und dem Management Ahnungslosigkeit vorgeworfen: "Herr Lutz beschwört die Eisenbahnerfamilie. Und ich sage




