Linken-Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler: Müssen klare Positionen formulieren
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Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Jörg Schindler, fordert als Konsequenz nach dem Scheitern seiner Partei an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl eine klarere politische Positionierung und eine überzeugendere Außendarstellung. "Wir müssen als Partei bei den drängenden sozialen Fragen klare und eindeutige Lösungen vorstellen. Das gelingt uns zum Teil, aber offenbar gibt es bei den Wählerinnen und Wählern in einigen Punkten da eine Unklarheit", sagte Schindler im phoenix-Interview. Jetzt sei nicht der Zeitpunkt für personelle Konsequenzen. "Es geht hier weniger um Personen, sondern darum, wie wir als Partei eine klare politische Position formulieren", so Schindler. Eine zukünftige Bundesregierung werde man daran messen, wie sie die Zukunftsaufgaben umsetze. "Wir brauchen einen neuen Sozialstaat, wir brauchen einen sozial-ökologischen Umbau. Da werden wir im Bundestag, wo wir ja jetzt durchaus auch weiterhin vertreten sind, jetzt Druck machen, dass das geschieht", so Schindler. Die Linke hat laut vorläufigem Ergebnis die Fünf-Prozent-Hürde nicht überwunden, zieht aber aufgrund von drei gewonnen Direktmandaten dennoch in den Bundestag ein.
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Datum: 27.09.2021 - 09:49 Uhr
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