Zulassung abgeschlossen: GEH® zur Entfernung von Vanadium aus Trinkwasser

Zulassung abgeschlossen: GEH® zur Entfernung von Vanadium aus Trinkwasser

ID: 1930777

Für die spezifische Entfernung von Vanadium aus Trinkwasser gab es bisher kein zugelassenes Verfahren. Nach einem zweijährigen Zulassungsprozess kann unser Produkt GEH® nun für diesen Zweck deutschlandweit eingesetzt werden.



(PresseBox) - Trinkwasser kann durch verschiedene gesundheitsschädliche Stoffe bedroht sein. Vanadium ist ein giftiges Übergangsmetall und kommt natürlicherweise im Gestein vor. Wenn Bedingungen im Boden das Vanadium mobil machen, gelangt es ins Grundwasser. Bisher gibt es noch keinen Grenzwert für Vanadium in der Trinkwasserverordnung. Dennoch müssen die Wasserversorger den vom Umweltbundesamt festgelegten Leitwert von 4 ?g/l sowie den Maßnahmenhöchstwert von 20 ?g/l Vanadium im Trinkwasser einhalten.

GEH® ist ein Adsorptionmittel und besteht aus granuliertem Eisenhydroxid. Es wird seit vielen Jahren erfolgreich für die Entfernung von Arsen bei der Aufbereitung von Trinkwasser eingesetzt. In den letzten zwei Jahren wurde im Praxisbetrieb in einem deutschen Wasserwerk GEH® zur Entfernung von Vanadium erprobt. Dabei wurde gezeigt, dass Vanadium zuverlässig und selektiv an der Oberfläche des Eisenhydroxids gebunden wird. Auf diesem Weg wird Vanadium sicher bis unter die Nachweisgrenze aus dem Trinkwasser entfernt, während andere wertvolle Mineralien im Wasser verbleiben. Filter mit granuliertem Eisenhydroxid sind somit heute das einzige Verfahren, das in Deutschland für die Entfernung von Vanadium aus Trinkwasser zugelassen ist.

Doch nicht nur in Deutschland ist Vanadium eine Gefahr für die sichere Trinkwasserversorgung. Erhöhte Konzentrationen von Vanadium im Grundwasser sind in den USA, Lateinamerika, Italien, Frankreich und weiteren Ländern bekannt. Möglicherweise hat Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Einführung des Grenzwertes, dem weitere Länder folgen werden. Die Adsorption an GEH® ist ein Verfahren das weltweit eingesetzt werden kann, in Gebieten, in denen das Grundwasser mit gesundheitsschädlichem Vanadium belastet ist.

Die GEH Wasserchemie GmbH & Co. KG wurde 1997 in Osnabrück gegründet und zählt zur chemischen Industrie. Sie ist Erfinder und Hersteller des Adsorptionsmittels Granuliertes Eisenhydroxid GEH®, welches vorrangig zur Entfernung von Arsen in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt wird.



Am Standort in Osnabrück-Eversburg werden mit 15 Mitarbeitern jährlich 2.000 Tonnen GEH® hergestellt und weltweit vertrieben. Neben der Aufbereitung von Trink- und Mineralwasser wird GEH® inzwischen auch für zahlreiche andere Anwendungsbereiche genutzt, wie z. B. die Sanierung von Grundwasseraltlasten, die Behandlung von Abwasser und Industrieprozesswasser oder die Reinigung von Oberflächenwasser zur Bekämpfung der Eutrophierung. Neben Arsen bindet GEH® auch Verunreinigungen wie Vanadium, Phosphat sowie Uran und andere (Schwer-)metalle.

Weiterführende Links:

[url=https://www.lawa.de/documents/geringfuegigkeits_bericht_seite_001-028_1552302313.pdf]https://www.lawa.de/documents/geringfuegigkeits_bericht_seite_001-028_1552302313.pdf[/url]

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die GEH Wasserchemie GmbH & Co. KG wurde 1997 in Osnabrück gegründet und zählt zur chemischen Industrie. Sie ist Erfinder und Hersteller des Adsorptionsmittels Granuliertes Eisenhydroxid GEH®, welches vorrangig zur Entfernung von Arsen in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt wird.
Am Standort in Osnabrück-Eversburg werden mit 15 Mitarbeitern jährlich 2.000 Tonnen GEH® hergestellt und weltweit vertrieben. Neben der Aufbereitung von Trink- und Mineralwasser wird GEH® inzwischen auch für zahlreiche andere Anwendungsbereiche genutzt, wie z. B. die Sanierung von Grundwasseraltlasten, die Behandlung von Abwasser und Industrieprozesswasser oder die Reinigung von Oberflächenwasser zur Bekämpfung der Eutrophierung. Neben Arsen bindet GEH® auch Verunreinigungen wie Vanadium, Phosphat sowie Uran und andere (Schwer-)metalle.
Weiterführende Links:
[url=https://www.lawa.de/documents/geringfuegigkeits_bericht_seite_001-028_1552302313.pdf]https://www.lawa.de/documents/geringfuegigkeits_bericht_seite_001-028_1552302313.pdf[/url]
[url=https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/konietzka.pdf]https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/konietzka.pdf[/url]
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Datum: 01.10.2021 - 13:15 Uhr
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