Steigende Flüchtlingszahlen: Bundesbehörden sollen Brandenburg entlasten
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Über Belarus und Polen kommen täglich über 100 geflüchtete Menschen nach Brandenburg, und die Zahlen steigen weiter. Das sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen, CDU, am Dienstag im Inforadio vom rbb. Die Landesbehörden seien überlastet, deshalb habe er mit Bundesinnenminister Seehofer Hilfseinsätze vereinbart, die spätestens in eineinhalb Wochen beginnen sollen.
"Das heißt, dass die Bundespolizei die Erstkontrolle macht von ankommenden Migranten, Coronatests, Sicherheitsüberprüfung und Erstversorgung. Und dass unmittelbar danach das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Verteilung in die anderen Bundesländer organisiert, so dass unsere Ausländerbehörde sich dann vor allem um diejenigen kümmern kann, die in Brandenburg bleiben," so Stübgen.
Eine Grenzschließung zu Polen lehnte der brandenburgische Innenminister ab. Verstärkte Kontrollen an der polnischen Grenze finde er aber richtig, sofern die Bundespolizei auch die Kapazitäten dafür hat.
Das Interview zum Nachhören:
https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202110/19/626711.html
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Datum: 19.10.2021 - 08:14 Uhr
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