European Green Cities Award: Kann der Kö-Bogen am 8. Dezember auch in Europa überzeugen?

European Green Cities Award: Kann der Kö-Bogen am 8. Dezember auch in Europa überzeugen?

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(ots) -

Die größte grüne Fassade Europas in Düsseldorf ist für den European Green Cities Award 2021 nominiert. Die Preisverleihung am 8. Dezember 2021 steht allen Interessierten als Online-Veranstaltung offen.

Der Kö-Bogen II in Düsseldorf ist ein architektonisches Highlight, das mit seinen grünen Häuserfassaden neue Standards setzt und nun auch die Chance hat, beim European Green Cities Award 2021 zu siegen.

Der Geschäfts- und Bürokomplex setzt neben seiner Begrünung auch ein umfassendes Konzept zum Klimaschutz um. Etwa acht Kilometer Hainbuchen-Hecken bilden dabei ein beeindruckendes Bild. Dafür wurden 30.000 Hainbuchen-Pflanzen in drei Jahren in der Baumschule Bruns in Bad Zwischenahn für die Begrünung kultiviert. Sie kühlen das Gebäude sowie seine Umgebung herunter und wirken sich positiv auf das umgebende Stadtklima aus.

Für die Einzigartigkeit der Umsetzung, das Erfüllen höchster technischer Ansprüche und seine Signalwirkung ist der Kö-Bogen II nun als deutscher Beitrag beim European Green Cities Award 2021 nominiert. Eingereicht wurde das Projekt von Optigrün als Hersteller der Systemlösungen für die Gebäudebegrünung. Jedes teilnehmende Land konnte für den Award ein nationales Projekt auswählen, das mit seiner Innen- oder Außenbegrünung einen echten Mehrwert für Mensch und Umwelt schafft und idealerweise "Nachahmerwirkung" hat.

Die eingereichten nationalen Projekte wurden anschließend von einer internationalen Jury bewertet, die sich aus delegierten Expert:innen aus allen Ländern des EU-Programms "Mehr grüne Städte für Europa" zusammensetzt.

Der Green Cities Award ist eine Initiative dieses Programms, in dem aktuell Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, die Niederlande, Polen, Portugal, Ungarn und Schweden zusammenarbeiten, um das Thema Stadtgrün in Europa noch stärker auf die Tagesordnung zu bringen.

Die Preisverleihung findet am 8. Dezember 2021 im Rahmen der European Green Cities Konferenz statt. Beginn ist um 17 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos und virtuell möglich.



European Green Cities Konferenz und Preisverleihung am 8. Dezember 2021

Die Konferenz erlaubt sowohl einen Rückblick auf den Sieger des Green Cities Award 2020 - die belgische Stadt Beringen - wie auch einen politischen, wissenschaftlichen und architektonischen Blick auf die Möglichkeiten der Gestaltung von Stadtgrün mit Bäumen und Pflanzen durch internationale Expert:innen.

Eröffnet wird die Konferenz von Henk Raaijmakers, Präsident des Europäischen Baumschuldachverbands ENA, und Norbert Lins, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) und Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung.

Als krönender Abschluss erfolgt die Preisverleihung des Green Cities Award 2021 durch César Luena, MdEP und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Seite des Awards (http://www.thegreencities.eu/award) (thegreencities.eu/award). Eine kostenlose Anmeldung zur virtuellen Teilnahme ist HIER (https://storycatchers.webinargeek.com/european-green-cities-award) möglich.

Über "Mehr grüne Städte für Europa"

Die Kampagne "Mehr grüne Städte für Europa" wurde vom europäischen Baumschulverband ENA (European Nurserystock Association) initiiert und ist die Folgekampagne von "Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa", welche von 2018 bis 2020 durchgeführt wurde. Ihr Ziel ist es, kommunale Entscheider, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten sowie Garten- und Landschaftsbauer für eine grüne Stadtentwicklung zu begeistern. In Deutschland wird die Kampagne vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. durchgeführt. Der BdB repräsentiert Deutschland als eines von dreizehn Teilnehmerländern neben Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Ungarn und Schweden.

Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 900 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von 1 Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 14 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche "Grün ist Leben - Baumschulen schaffen Leben". Seit 1993 ist der BdB zusammen mit weiteren Verbänden des Gartenbaus Gesellschafter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und ist an der Planung und Umsetzung von Bundesgartenschauen (BUGAs) und Internationalen Gartenbauausstellungen (IGAs) beteiligt.

Pressekontakt:

Jana Zielsdorf (BdB) | Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030-240 8699-24 | zielsdorf@gruen-ist-leben.de
Christian Schmidt (BdB) | Referent Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030-240 86 99-24 | schmidt@gruen-ist-leben.de
www.gruen-ist-leben.de | www.thegreencities.eu/de

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Datum: 01.12.2021 - 14:14 Uhr
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