BVR zum Start der neuen Bundesregierung: Mittelständische Wirtschaft hat zentrale Rolle im anstehenden Transformationsprozess
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Die Bundesrepublik Deutschland hat eine neue Regierung. Den Start der Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP kommentiert Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) wie folgt: "Es ist gut, dass Deutschland wieder eine handlungsfähige Regierung hat, nicht nur mit Blick auf die anhaltende Pandemie, sondern für die Zukunft unseres Landes. Nun muss die Koalition ihre Arbeit mit Geschlossenheit und Tatkraft angehen."
Mit dem Koalitionsvertrag gibt es eine gute Grundlage für die nächsten Jahre. Bundeskanzler Olaf Scholz, aber auch die Ressortchefs für Finanzen und Klima sowie das gesamte Kabinett stehen vor großen Aufgaben. Kolak: "Der Mittelstand ist und bleibt das Herz unserer Volkswirtschaft, er ist die Triebfeder für Wachstum, Beschäftigung und Innovation. Dies darf auch in den herausfordernden Transformationsprozessen hin zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung nicht vergessen werden."
Auch in Europa stehe die Koalition vor großen Herausforderungen, um Stabilität und Wachstum zu sichern. "Der BVR wird weiter darauf achten, dass Risiko und Haftung auch bei der Bankenunion nicht auseinanderfallen", so Kolak weiter.
Die Forderung im Koalitionsvertrag nach mehr Proportionalität in der Bankenregulierung und zum Erhalt des deutschen Dreisäulensystems sei erfreulich, beide Aspekte müssen aber auch in der anstehenden Regulierung mit Leben erfüllt und mit praktischen Maßnahmen unterlegt werden. Dezentrale Banken bürgen für Wachstum in den Regionen.
Die Regierungskoalition möchte mit einer Investitionsoffensive die Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen. Das ist sehr zu begrüßen. Da die meisten Investitionen von privaten Akteuren getätigt werden, braucht man starke Kreditinstitute. Dafür muss auch die Politik die entsprechenden Weichen stellen.
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Datum: 08.12.2021 - 11:11 Uhr
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