Gesundheitsministerium sagt E-Rezept-Einführung ab
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Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sagt die für den 1. Januar geplante verpflichtende Einführung des E-Rezepts ab. Das berichtet der Branchendienst APOTHEKE ADHOC unter Bezugnahme auf ein Schreiben an die Gesellschafter der Gematik.
Demnach erklärte das Ministerium am Montag, dass die Voraussetzungen für eine sichere flächendeckende Einführung in zwei Wochen nicht gegeben seien. Es soll nun vorerst weiter getestet werden und die Einführung anders als bisher an das Erreichen zuvor definierter Ziele gekoppelt werden.
Im Vorfeld hatte es massive Kritik gegeben, unter anderem weil in der Pilotphase seit Sommer statt der geplanten 1000 lediglich 42 echte Verordnungen die komplette Prozesskette durchlaufen hatten. Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Kliniken warnten eindringlich vor der Einführung im Januar und machten pikante Details öffentlich. Der Gesetzgeber müsse handeln und die Einführung absagen. Zuletzt forderte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Praxen auf, bei Zweifeln weiter Papierrezepte auszustellen.
Von nun an soll laut BMG gelten: Einführung erst, wenn die Erporbung abgeschlossen wurde. "Sobald die vereinbarten Qualitätskriterien erfüllt sind, soll die Umstelllung auf das E-Rezept nach einem noch festzulegenden Rollout-Verfahren erfolgen", so das Schreiben.
Den vollständigen Beitrag finden Sie unter https://ots.de/6bFkRl
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Datum: 20.12.2021 - 18:40 Uhr
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