Kurschus: Auf die Straße gehen und Hassgeschrei entgegentreten / EKD-Ratsvorsitzende zur Jahreslosung 2022
ID: 1951093
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Annette Kurschus, ruft in ihrer Botschaft zum Jahreswechsel dazu auf, beherzte Taten und Zeichen zu riskieren: "Ich kann Türen aufmachen, auf die Straße gehen, bei den Ungeliebten sein, Hassgeschrei entgegentreten." Die Jahreslosung für das neue Jahr "Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." (Johannes 6, 37) meine uns alle, wie wir auf der Schwelle des neuen Jahres zu Christus kommen: Gezeichnet und zerrupft, erschöpft und ungeduldig. Auch im Glauben erschüttert: "Und plötzlich wird mir bewusst, er sagt es tatsächlich zu mir."
Der Blick zurück auf ein zu Ende gehendes Jahr präge die Ausschau auf das, was kommen mag, so Kurschus: "Jede versuchte Antwort ruft neue Fragen auf den Plan. Auch Fragen nach Gott, Fragen an Gott. Krankheit und Tod, Endlichkeit und Ohnmacht und Schuld können wir schon lange nicht mehr als tragische Abweichung vom 'Normalen' begreifen. Sie toben sich aus in der Mitte des Lebens und rücken uns hautnah auf den Leib. Tagtäglich."
Das göttliche Versprechen des Verses aus dem Johannesevangelium stelle uns aber aufrecht und wach in die Gegenwart: "Denn wenn ich tatsächlich da bleiben darf, bei Christus, dann gehen mir die Augen auf dafür, wobei es in dieser Welt um Gottes und der Menschen willen nicht bleiben darf."
Als Jahreslosung wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) jeweils drei Jahre im Voraus ein Vers aus der Bibel ausgewählt. Die Jahreslosung dient vielen Christinnen und Christen als Leitvers für das Jahr.
Hinweis: Die vollständige Auslegung der Jahreslosung durch die EKD-Ratsvorsitzende, Präses Annette Kurschus, finden Sie ab 1. Januar 2022 unter www.ekd.de/jahreslosung2022 (zuerst erschienen in "Unsere Kirche")
Hannover, 29. Dezember 2021
Pressestelle der EKD
Annika Lukas
Pressekontakt:
Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 - 2796 - 269
E-Mail: presse@ekd.de
Original-Content von: EKD - Evangelische Kirche in Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.12.2021 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1951093
Anzahl Zeichen: 2388
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hannover
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 531 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kurschus: Auf die Straße gehen und Hassgeschrei entgegentreten / EKD-Ratsvorsitzende zur Jahreslosung 2022"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
EKD - Evangelische Kirche in Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Viel Zulauf beim Hauptaktionswochenende von #einfach heiraten am bislang wärmsten Wochenende des Jahres - Weit mehr als 5.000 Paare lassen sich rund um den 26.6.26 an insgesamt 370 Feierorten bundesweit segnen oder kirchlich trauen - Nächster Termin steht schon fest: Im kommenden Jahr wird #ein
„Gemeinweh überwinden“: Bischöfin Fehrs sieht Kirche als Kraft für Zusammenhalt ...
- Ratsvorsitzende hält Berliner Johannisrede vor rund 400 Gästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft - Evangelische Sozialkommission veröffentlicht Zwischenruf zum Sozialstaat - Renaissance des Gemeinsinns: „Die Lasten fair verteilen“ Berlin/Hannover (24. Juni 2026). Die Ratsvorsitzende de
„Mitmenschlich und zuversichtlich“ / Flüchtlingsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland erinnert zum Weltflüchtlingstag an die Kraft der Hoffnung ...
Hannover (19. Juni 2026). Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni erinnert die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) an 75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention. Dieses Abkommen steht für eine der tiefsten gemeinsamen Überzeugungen der Menschheit: dass menschliches Leid alle angeht und d
Weitere Mitteilungen von EKD - Evangelische Kirche in Deutschland
COVID: Mobiles Arbeiten könnte sich dauerhaft etablieren - EU-Studie / Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitswelt in ländlichen Gegenden am größten, sagen Forscher des ESPON-Programms ...
Die COVID-19-Pandemie hat sich von einer Gesundheits- zu einer sozialen und wirtschaftlichen Krise entwickelt und sich dabei von urbanen Regionen auf ländliche Gegenden ausgeweitet. Langfristig besteht nun das Risiko, dass sich die Kluft zwischen den urbanen Zentren und der Peripherie vergrößer
ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer für Q1/2022: Die Einstellungsbereitschaft deutscher Unternehmen im ersten Quartal 2022 ist so positiv wie seit zehn Jahren nicht mehr (FOTO) ...
- Alle Branchen prognostizieren Stellenzuwächse im ersten Quartal 2022, das Baugewerbe gibt die beste Beschäftigungsprognose ab - Arbeitgeber in Berlin erwarten den bundesweit stärksten Stellenmarkt. Die schwächste Region ist das Ruhrgebiet. - Positive Wachstumsprognosen finden sich übe
Fünf Arbeitsmarkt-Trends, die 2022 wichtig werden ...
Corona hat die Menschen in Deutschland 2021 weiterhin beschäftigt. Doch wie hat sich das im zweiten Pandemie-Jahr auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt? Welche Lehren ziehen wir daraus? Und welche Trends sind schon jetzt für den Jobmarkt absehbar? StepStone verrät, was im Jahr 2022 auf den Arbeitsmar
BG ETEM: Haushalt beschlossen und neue Struktur angestoßen (FOTO) ...
Nach einer virtuellen Beratung und einer schriftlichen Abstimmung hat die Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen. Neben der Feststellung des Haushaltsplans 2022 hat die Vertreterversam




