Erfolgsfaktoren für die Einführung von Low-Code-Plattformen

Erfolgsfaktoren für die Einführung von Low-Code-Plattformen

ID: 1957135
Florian Binder, Principal Solution Consultant bei Pegasystems (Quelle: privat)Florian Binder, Principal Solution Consultant bei Pegasystems (Quelle: privat)

(firmenpresse) - 31. Januar 2022 – Low-Code-Plattformen versprechen eine schnelle und kostengünstige Entwicklung von Business-Anwendungen. Damit sie ihre Stärken ausspielen können, müssen Unternehmen allerdings bei der Einführung einige Dinge beachten. Pegasystems erklärt, welche das sind.

Häufig stehen Unternehmen bei ihrer Digitalisierung vor der Schwierigkeit, dass sie aufgrund begrenzter IT-Ressourcen nicht alle Anforderungen von Fachbereichen zügig umsetzen können. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten Low-Code-Plattformen, die Anwender aus Fachbereichen eng in Entwicklungsprozesse einbinden und mit visuellen Entwicklungstools eine schnelle und kostengünstige Erstellung von Anwendungen ermöglichen.

Pegasystems (www.pega.com/de), Anbieter innovativer Software zur drastischen Vereinfachung komplexer Arbeitsprozesse, erklärt, was Unternehmen bei der Auswahl und Einführung der Digitalisierungsbeschleuniger beachten müssen:

1. Eine zum Problem passende Lösung wählen. Im Markt finden sich unzählige Low-Code-Plattformen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke – von Tools für den Bau von Web-Apps über Lösungen für Datenauswertungen mit BI und KI bis hin zu mächtigen Werkzeugen für die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen. Unternehmen müssen aus dieser Vielfalt eine Plattform auswählen, die zu ihren konkreten Anwendungsfällen passt, und zwar nicht nur zu denen einzelner, sondern möglichst vieler Fachbereiche. Die Plattform sollte sowohl einfache als auch komplexe Problemstellungen im Geschäftsalltag abdecken, darf aber nicht dazu führen, dass Unternehmen „betriebsblind“ für andere Lösungen werden und Standard- oder Individualsoftware vollständig aus dem Blick verlieren.

2. Alle Beteiligten an Bord holen. Low-Code bindet Fachbereiche viel stärker als die klassische Software-Entwicklung in Entwicklungsprozesse ein. Das ist gut, denn die neuen Anwendungen sollen fachspezifische Problemstellungen lösen. Gleichzeitig muss die Plattform sich in die IT-Landschaft einfügen und von der IT-Abteilung gepflegt werden. IT und Fachbereiche müssen die Auswahl daher gemeinsam treffen und frühzeitig Verantwortlichkeiten und Nutzungsrichtlinien klären. An den Business-Apps arbeiten sie anschließend gemeinschaftlich – am besten agil mit kurzen Entwicklungszyklen und regelmäßigen Tests und Feedbackrunden. So fallen Schwächen in der User Journey schnell auf und können behoben werden. Insbesondere die ersten Projekte sollten zudem nicht zu komplex sein, um ohne Risiken Erfahrung im Umgang mit der neuen Plattform zu gewinnen und für schnelle Erfolgserlebnisse zu sorgen.



3. Kompetenzen aufbauen und bündeln. Für erfolgreiche Low-Code-Projekte brauchen Unternehmen engagierte Mitarbeiter aus den Fachbereichen, die Fachanforderungen mit visuellen Modellierungstools und aus vorgefertigten Softwarebausteinen weitgehend selbstständig umsetzen können. Diese sogenannten Citizen Developer benötigen keine Programmierkenntnisse, wohl aber technisches Verständnis und tiefe Kenntnis der Fachprozesse. Unternehmen sollten sie mit Schulungen und Coachings auf die neuen Aufgaben vorbereiten und ihnen Freiräume im Tagesgeschäft verschaffen, denn einfach on top kann die Mitarbeit an Low-Code-Projekten nicht erfolgen. Zudem lohnt es sich, erfahrene Citizen Developer zu Coaches und Mentoren aufzubauen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung in andere Fachbereiche tragen und dort bei der Umsetzung von Business-Anwendungen unterstützen. Idealerweise bündeln Unternehmen ihre Low-Code-Kompetenzen in einem Center of Excellence, das Standards für die Qualifizierung von Anwendungsfällen, die Entwicklung von Anwendungen sowie deren Test, Produktivsetzung und Pflege etabliert.

4. Die Chancen von Low-Code nutzen. Unternehmen müssen darauf achten, mit Low-Code nicht nur punktuell die Probleme von Fachbereichen zu lösen, sondern Abläufe über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg zu verbessern. Nur so schaffen sie digitale Ende-zu-Ende-Prozesse, die einen hohen Automatisierungsgrad bieten und Innovationen entlang der gesamten User Journey ermöglichen. Gleichzeitig hilft der übergreifende Ansatz, Code und einzelne App-Elemente wiederzuverwenden – das reduziert den Entwicklungsaufwand für neue Apps und erleichtert die Pflege bestehender Apps. Zudem haben alle Anwendungen ein einheitliches Aussehen und eine konsistente Benutzerführung, sodass Anwendern die Einarbeitung und Nutzung leichtfällt. Und schließlich ist Low-Code für Unternehmen eine riesige Chance, die agile und bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, um Herausforderungen jeglicher Art künftig besser zu meistern.

5. Risiken minimieren. Die Einfachheit und die hohe Entwicklungsgeschwindigkeit von Low-Code dürfen nicht zu Sicherheits-, Datenschutz- und Compliance-Verletzungen führen. Die Plattformen brauchen die Kontrolle der IT-Abteilung, die auch dafür Sorge trägt, dass die neuen Anwendungen Konzepte wie „Security by Design“ und „Security by Default“ berücksichtigen. Zudem müssen alle Beteiligten vorab klären, wer die Anwendungen nach der Erstellung betreut, pflegt und weiterentwickelt. Hier hilft die Wiederverwendung von Code und App-Bausteinen sowie die im Center of Excellence gebündelte Expertise. Letztlich müssen Low-Code-Anwendungen dieselben Sicherheits-, Datenschutz- und Compliance-Standards erfüllen wie gekaufte oder klassisch entwickelte Anwendungen.

6. Gutes tun und darüber reden. Low-Code lebt von der Mitarbeit der Fachbereichsanwender. Unternehmen sollten daher ihre Low-Code-Projekte intern bekanntmachen und Erfolge konsequent teilen. So zeigen sie ihre Wertschätzung gegenüber den an der Entwicklung beteiligten Anwendern, machen aber auch die Mehrwerte von Low-Code sichtbar und motivieren weitere Fachbereiche und Anwender, sich zu beteiligen. Damit Endanwender wirklich stolz auf ihre Apps und ihre Mitarbeit sind, müssen sie frühzeitig und intensiv in den Entwicklungsprozess einbezogen werden. Das gelingt nicht nur durch Citizen Developer, die regelmäßig Wünsche und Feedback einsammeln, sondern auch durch sogenannte Minimum Lovable Products (MLP). Diese frühen Versionen der Anwendungen liefern bereits einen guten Eindruck davon, was die fertige Anwendung später kann und wie sie funktioniert. Anders als Minimum Viable Products (MVP), die meist nur Funktionen abbilden und wenig benutzerfreundlich sind, vermag ein MLP bereits Begeisterung zu wecken und liefert besseres Feedback.

„Mit Low-Code beschleunigen Unternehmen ihre Digitalisierung, doch das ist kein Selbstläufer“, erklärt Florian Binder, Principal Solution Consultant bei Pegasystems. „Nur wer die richtige Plattform auswählt und die internen Strukturen anpasst, um Low-Code-Vorteile gezielt zu nutzen, wird das Potenzial voll ausschöpfen können.“


Dieses Listicle und das Bild in höherer Auflösung können unter www.brandmacher.de/presseinformationen/2 abgerufen werden.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Pegasystems (NASDAQ: PEGA) liefert innovative Software, mit der sich komplexe Arbeitsprozesse drastisch vereinfachen lassen. Unternehmen können dadurch gezieltere Entscheidungen treffen und ihren Tätigkeiten besser nachkommen. Pegasystems hilft weltweit führenden Markenunternehmen dabei, die größten geschäftlichen Herausforderungen zu meistern: den Customer Lifetime Value erhöhen, den Kundenservice optimieren und die betriebliche Effizienz steigern. Die Pega-Technologie nutzt Echtzeit-KI und intelligente Automatisierung, weist eine skalierbare Architektur auf und bietet eine Low-Code-Plattform. Damit können Unternehmen schnell auf Veränderungen reagieren und sich erfolgreich für die Zukunft rüsten. Weitere Informationen sind unter www.pega.com/de verfügbar.



PresseKontakt / Agentur:

Natascha Hass
Brandmacher GmbH
Sendlinger-Tor-Platz 6
80336 München
Telefon: 089-4566639-13
natascha.hass(at)brandmacher.de



drucken  als PDF  So profitieren Krankenhäuser von einer Multi-Faktor-Authentifizierung Die vier wichtigsten Auswahlkriterien für das richtige Collaboration-Tool
Bereitgestellt von Benutzer: BRANDmacher
Datum: 31.01.2022 - 15:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1957135
Anzahl Zeichen: 7157

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Natascha Hass
Stadt:

München


Telefon: +49-89-4566639-13

Kategorie:

Internet


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 31.01.2022

Diese Pressemitteilung wurde bisher 416 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Erfolgsfaktoren für die Einführung von Low-Code-Plattformen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Pegasystems (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Die Ära der kostenlosen KI ist vorbei ...
13. Mai 2026 – Die Wirtschaftlichkeit großer Sprachmodelle steht kurz davor, mit der Unternehmensrealität zu kollidieren. Warum? In der ersten Phase der Einführung wurde KI meist in Form subventionierter, häufig nutzerbasierter, Preismodelle angeboten. Die Tokens schienen praktisch kostenlo

Wie funktioniert erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI? Sechs Prinzipien im Überblick ...
München, 21. April 2026 – Wie greifen Mensch und Maschine optimal ineinander? Diese Frage beschäftigt uns schon lange – doch durch Künstliche Intelligenz gewinnt sie enorm an Dringlichkeit. Pegasystems (www.pega.com/de) formuliert sechs Leitprinzipien für die Zusammenarbeit von Mensch und KI

SaaSpocalypse Now: Sind KI-Agenten wirklich das Ende von klassischer Software? ...
In den vergangenen Wochen wurde in der Tech-Branche viel über die sogenannte „SaaSpocalypse“ diskutiert. Wer nun etwas verwirrt ist, weil wir ziemlich schnell von „Software erobert die Welt“ zu „Wir brauchen keine Software mehr“ übergegangen sind, ist nicht allein. Das kann schnell pas


Weitere Mitteilungen von Pegasystems


So profitieren Krankenhäuser von einer Multi-Faktor-Authentifizierung ...
31. Januar 2022 – Für Attacken im Gesundheitssektor nutzen Cyberkriminelle auch ausgespähte Zugangsdaten. Doch dafür gibt es ein Gegenmittel: die Multi-Faktor-Authentifizierung. HID Global (www.hidglobal.de), weltweit führender Anbieter von vertrauenswürdigen Identitätslösungen, erläutert,

Tag des Passworts – überflüssig wie ein Kropf! ...
31. Januar 2022 – Passwörter sind sicher. Das behauptet inzwischen kaum jemand mehr. Aber es gibt ihn dennoch am 1. Februar wieder: den ominösen "Ändere dein Passwort"-Tag. Völlig überflüssig, denn die Zeit des Passworts ist ohnehin bald vorbei. Passwörter sind nicht sicher, eg

So gelingt eine erfolgreiche SD-WAN-Migration ...
31. Januar 2022 – Mit Software-defined Networking virtualisieren Unternehmen ihre Netzwerkinfrastruktur und sparen damit Kosten, können agil auf neue geschäftliche Anforderungen reagieren und vereinfachen und optimieren den Betrieb des gesamten Netzwerks. Der Weg vom herkömmlichen Netzwerk zum

SAP Gold-Partner adesso orange übernimmt IT-Service-Dienstleister GORBIT ...
26. Januar 2022 – Mit der Übernahme der GORBIT GmbH aus Essen bekommt die adesso orange AG, eine Tochter des IT-Dienstleisters adesso SE, Verstärkung von über 20 SAP-Expertinnen und -Experten am Standort in Essen. adesso orange erweitert damit ihre Berechtigungs- und Chargenmanagement-Kompetenz


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z