Zeit für den Frühjahrsputz – auch beim Brandschutz

Zeit für den Frühjahrsputz – auch beim Brandschutz

ID: 1960499

Der Frühling kommt. Jetzt putzen wir unser Zuhause heraus – eine gute Gelegenheit Rauchmelder zu entstauben und Brandlasten in Keller und Dachboden zu beseitigen.



In den Frühjahrsputz sollten auch die Rauchmelder mit einbezogen werden. Foto: In den Frühjahrsputz sollten auch die Rauchmelder mit einbezogen werden. Foto: "Zuhause sicher" e.V.

(firmenpresse) - Wer jetzt den Schwung nutzt, sich den Staub aus dem Haus zu klopfen, sollte den Blick auch einmal an die Zimmerdecke richten. Denn die unscheinbaren, aber lebensrettenden Rauchmelder über unseren Köpfen können einen Frühjahrsputz gut gebrauchen.
Im Lauf der Zeit dringt unweigerlich Hausstaub in den Melder ein, auch Insekten können sich hinein verirren. Dadurch verliert der Rauchmelder einen Teil seiner Wirksamkeit. Die Folge kann ein Falschalarm sein. Daher sollten Rauchmelder regelmäßig gereinigt werden.
Das Innere eines Rauchmelders lässt sich vorsichtig mit einem Staubsauger säubern. Von außen kann das Gerät mit einem trockenem Staubtuch abgewischt werden. Ratsam ist, Feuchtigkeit bei der Reinigung zu vermieden, da sich die Kombination aus Staub und Wasser in den Lamellen festsetzen kann. Nach der Säuberung kann der Rauchmelder wieder montiert werden. Sinnvoll ist zudem, ihn durch Betätigen der Prüftaste zu testen. Funktioniert er nicht wieder ordnungsgemäß, benötigt er womöglich neue Batterien oder muss ersetzt werden.

Brandlasten in Keller, Garage und Co.

Doch nicht nur der Blick Richtung Decke lohnt sich. Auch in Keller, Speicher, Schuppen oder Garage können versteckte Brandgefahren lauern. Kraftstoffe, Verdünner, Farben und Lacke, Autoreifen, Altkleider, Papier oder Holz – auf den ersten Blick harmlose Gebrauchs- und Handwerks-Utensilien, doch falsch gelagert werden sie schnell zum Brandherd.
Durch die Ansammlung großer Mengen brennbarer Materialien besteht eine erhebliche Brandgefahr. Ein Kurzschluss in der Elektrik, ein Blitzschlag oder ein verirrter Feuerwerkskörper – ein kleiner Funke genügt und der Raum steht in Flammen.
Explosionsgefahr droht sogar, wenn sich durch größere Mengen Kraftstoffe, Farben, Lacke, Verdünner, Spraydosen oder Campinggasflaschen brennbare Dämpfe bilden, die leicht entflammbar sind. Dann kann eine erhitzte Spraydose nah an der Heizung gelagert oder der Sonneneinstrahlung ausgesetzt kurzerhand zum Sprengkörper werden.


Vorsicht ist auch bei Leinöl geboten. Die Verarbeitung des beliebten Holzschutzes für Terrassenmöbel ist nicht ungefährlich. Denn mit Leinöl getränkte Putzlappen, Pinsel und Ähnliches können durch Selbstentzündung leicht in Brand geraten. Sie sollten daher auf einer nicht brennbaren Fläche zum Trocken ausgelegt, in Wasser getränkt oder in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden
Auch die Kellerfenster und Schornsteine sollten stets frei zugänglich sein, damit sie im Brandfall als Rauchabzug dienen können.

Brandschutz beginnt mit Achtsamkeit

Doch nicht nur speziellen Stoffen und Materialien gilt das Augenmerk: Brandschutz fängt bereits in Kleinen an. Achtlos in der Wohnung liegen gelassene Streichhölzer und Feuerzeuge oder unbeaufsichtigt brennende Kerzen laden Kinder schnell zum gefährlichen Spiel mit dem Feuer ein. Aus dem heimlichen Zündeln kann ein Brand mit verheerenden Folgen entstehen.
Daher rät die Feuerwehr zu Achtsamkeit sowie regelmäßigen Entrümpelungs- und Säuberungsaktionen, die dafür sorgen, dass das eigene Zuhause ein sicherer Ort bleibt.

Wer sich einmal von Feuerwehrleuten authentisch berichten lassen möchte, wie Brandbekämpfung abläuft und Brandschutz Leben und Eigentum retten kann, der kann sich in den WDR 2-Podcast „Feuer und Flamme“ klicken. Hier berichten Einsatzkräfte der Bochumer Feuerwehr aus ihrem Arbeitsalltag und von ihren Einsätzen.
Feuer & Flamme: Mit der Feuerwehr Bochum im Einsatz - WDR 2 - WDR Audiothek - Mediathek - WDR
Informationen zu Brandgefahren sowie Tipps zum Brandschutz rund im Haushalt, Blitzschutz und Solaranlage, bietet das gemeinnützige Netzwerk „Zuhause sicher“: www.zuhause-sicher.de/brandschutz
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Das gemeinnützige Netzwerk „Zuhause sicher“ möchte auf die Brandgefahren im Haushalt aufmerksam machen und darüber hinaus Tipps für sinnvollen Brandschutz geben – durch richtiges Verhalten und Sicherheitstechnik vom Fachbetrieb. Darüber hinaus engagiert sich „Zuhause sicher“ für Einbruchschutz und die Verbreitung der polizeilichen Empfehlungen, um sich und sein Zuhause vor Einbrechern zu schützen.
Weitere Informationen zum Thema „Brandschutz“ gibt es unter www.zuhause-sicher.de/brandschutz oder über das Infoblatt „Rauchmelder und Verhalten im Brandfall“. Das PDF zum Download mit Informationen rund um Feuer und Brände, zur Montage und Wartung von Rauchmeldern und zu richtigem Verhalten im Brandfall gibt es hier:
www.zuhause-sicher.de/fileadmin/inhalte/dokumente/Infoblatt_Rauchmelder.pdf
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Bereitgestellt von Benutzer: Zuhausesicher
Datum: 22.02.2022 - 10:21 Uhr
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Freigabedatum: 22.02.2022

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