Unternehmen rufen nach einfacheren IT-Lösungen
d.velop-Studie: Technische Innovationen sollen stärker mit dem Einfachheitsprinzip in Einklang gebracht werden
Unternehmen kritisieren vor allem Implementierungsaufwand, Integrationsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit
Ihr zufolge plädieren neun von zehn Unternehmen gegen die bisherige Komplexitätsentwicklung und für mehr Einfachheit in den Lösungskonzepten der IT-Anbieter. 71 Prozent bewerten eine solche zukünftige Ausrichtung als unbedingte Pflicht, für ein weiteres Fünftel wäre sie wünschenswert. Lediglich 9 Prozent sind mit der gegenwärtigen Situation zufrieden und sehen keine Notwendigkeit für Veränderungen.
Ähnliche Tendenzen spiegeln die Antworten auf die Frage wider, worauf sich die Hersteller in ihren weiteren Produktstrategien schwerpunktmäßig konzentrieren sollen. Ein gutes Viertel ist der Meinung, dass weiterhin das Hauptaugenmerk auf die technologische Weiterentwicklung gelegt werden müsse. Dagegen urteilen 34 Prozent, dass die Konzepte auf eine größere Einfachheit in der Implementierung, der Bedienung und dem Betrieb ausgerichtet sein sollten. Die größte Gruppe (39 Prozent) erachtet beide Aspekte als unabdingbar und fordert eine Balance von technischer Innovation einerseits und einfacheren Einsatz- bzw. Nutzungsbedingungen auf der anderen Seite.
„Unter dem Strich verbirgt sich dahinter ein sehr klares Votum dafür, nicht mehr alles unter das Primat von Innovation und Funktionserweiterung zu stellen, sondern die Bedürfnisse der Anwender stärker in den Vordergrund zu rücken“, urteilt Christoph Pliete, Vorstand der d.velop AG. Mit jedem neuen Release einer Lösung würde die Zahl der programmierten Code-Zeilen deutlich zunehmen und die Funktionsleisten immer umfassender werden, aber es sei in der Vergangenheit zu sehr vernachlässigt worden, dass dem Anwender damit eine immer größere Last aufgebürdet würde. „Die oft versprochene Steigerung von Effizienz durch Leistungsverbesserungen der Lösungen wird mitunter vom höheren Aufwand bei Installation, Betrieb und Benutzung wieder mehr als aufgefressen“, problematisiert Pliete. Seine Forderung: „Innovation muss sich neu definieren.“ Dazu gehöre vor allem, dass vom Benutzer aus gedacht werde und nicht wie bisher von der Technik aus. „Innovation hieß in der Vergangenheit immer, den Funktionalitätsumfang kontinuierlich und in möglichst großen Schritten zu steigern. Jetzt muss man aber Umdenken und das technische Können dafür nutzen, dem Einfachheitsprinzip in hohem Maß Geltung zu verleihen. Dies klingt aus Sicht der Techniker wie ein Widerspruch, aber ihn zu lösen ist die heutige Herausforderung der IT-Anbieter“, weist der d.velop-Vorstand die Richtung. Sonst würden die Anwender auf fast allen Gebieten der IT an der Komplexität zu ersticken drohen.
Tatsächlich sind die Hinweise auf dieses Problem sehr deutlich. Zwar wird in der Erhebung der Innovationsgrad heutiger IT-Technologien lediglich von einem Drittel der befragten Unternehmen verbesserungswürdig erachtet. Dafür geben mehr als drei Vierteil jedoch zu Protokoll, dass sie an den heutigen IT-Lösungen den hohen Implementierungsaufwand bemängeln. Kaum weniger kritisieren die schwierige Integrationsfähigkeit und unbefriedigende Benutzerfreundlichkeit. Auch dem Wartungsaufwand geben 69 Prozent der IT-Manager schlechte Noten, zudem erachten zwei Drittel die typischen Kosten für den Betrieb von Unternehmenssoftware als zu hoch.
„Dies sind alles deutliche Hinweise darauf, dass IT nicht nur eine Notwendigkeit darstellt, sondern gleichzeitig auch Tendenzen zur Überforderung entwickelt“, sieht Pliete die Hersteller in der Pflicht. „So trivial sich das Thema Einfachheit auf den ersten Blick möglicherweise anhört, so spannend erweist es sich beim zweiten Blick.“ Als Beispiel nennt er die Entwicklung einer neuen Version für das Dokumenten- und Content-Management im eigenen Haus. Den Softwerkern wurde dabei eine bestimmte und vor allem auch geringe Anzahl an Mausklicks vorgegeben, mit denen der Benutzer zu bestimmten Aktionen gelangt sein soll. „Dies war für unsere Entwickler zunächst einmal eine ganz fremde Sichtweise, weil dies auch andere konzeptionelle Prinzipien verlangt, aber nachdem erst einmal diese Anforderung verinnerlicht wurde, entstanden plötzlich sehr kreative und zielgerichtete Ideen zur Umsetzung.“ Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über die d.velop AG:
Die 1992 gegründete d.velop AG mit Sitz in Gescher entwickelt und vermarktet Software, die dokumentenbasierte Geschäfts- und Entscheidungsprozesse in Unternehmen/Organisationen optimiert. Neben der strategischen Plattform d.3 – einer modularen Enterprise Content Management (ECM) Lösung – entwickelt die d.velop AG mit der Produktlinie ECSpand Services und Lösungen für Microsoft SharePoint, die dort die Funktionsbereiche ECM und DMS vervollständigen.
Kernfunktionen beinhalten eine automatisierte Posteingangsbearbeitung mit selbstlernender Dokumentenklassifizierung, eine effiziente Dokumentenverwaltung und -archivierung sowie die komplette Ablaufsteuerung der Prozesse. So beschleunigen die Lösungen der d.velop Abläufe, vereinfacht Entscheidungen und verbessert nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit.
Die hohe Qualität der Projekte resultiert aus der Kompetenz der mehr als 300 Mitarbeiter der d.velop Gruppe (d.velop AG und d.velop competence center) sowie der weltweit rund 150 Partnerunternehmen im d.velop competence network. Das überzeugte bisher über 680.000 Anwender bei mehr als 2.300 Kunden wie ESPRIT, Werder Bremen, Tupperware Deutschland, EMSA, HRS Hotel Reservation Service, die Stadt München, die Deutsche BKK, die Basler Versicherung, die Universal-Investment-Gesellschaft oder das Universitätsklinikum Tübingen. Vorstand der d.velop AG ist Christoph Pliete.
denkfabrik group
Bernhard Dühr
Pastoratstraße 6
D-50354 Hürth
Telefon: +49 2233 6117-75
Telefax: +49 2233 6117-71
duehr.denkfabrik(at)meetbiz.de
www.denkfabrik-group.com
Datum: 04.05.2010 - 15:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 196386
Anzahl Zeichen: 4764
Kontakt-Informationen:
Stadt:
48712 Gescher
Telefon: +49 2542 9307-0
Kategorie:
New Media & Software
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 609 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Unternehmen rufen nach einfacheren IT-Lösungen "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
d.velop AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(Gescher/Salem, 09.06.2022) Vor zwei Jahren hat d.velop, einer der führenden europäischen Anbieter für digitale Akten, Dokumentenmanagement und die Automatisierung von Office Prozessen, den Standort in Salem am Bodensee eröffnet. Heute zieht das Team rund um Frank Brauchle, Leiter des Kompetenzz
d.velop forum 2022: Wie Digitalisierung Unternehmen nutzt und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert ...
- IT-Fachtreffen am 31. Mai 2022 rückt digitale Innovation und Chancen zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Fokus - Keynote-Speaker sind Ranga Yogeshwar und Dr. Auma Obama Die d.velop AG, einer der führenden Anbieter für Dokumentenmanagement und die Automatisierung von Of
Bits und Burgers begeistern bei d.velop ...
(Gescher, 27.08.2018) Einen einfachen Tag der offenen Tür mit Vorträgen zu den Karrieremöglichkeiten in einem Unternehmen kann jeder veranstalten, dachte sich die d.velop AG aus Gescher. Darum hat das IT-Unternehmen mit "Bits & Burgers" einen interaktiven Erlebnistag auf die Beine g
Weitere Mitteilungen von d.velop AG
Comarch stellt neue Lösungen für Kabelnetzbetreiber vor ...
Um im Wettbewerb zu bestehen und ihre Einnahmen zu sichern, bieten Kabelnetzbetreiber mittlerweile Dienste mit drei oder vier Komponenten (Triple-Play oder Quad-Play) an. Diese Erweiterung des Service-Portfolios stellt die zugrunde liegende Infrastruktur der Kabelnetzbetreiber jedoch vor große Hera
HACKER - Das Netzwerk für Programmierer und IT-Experten ...
Am 03.05.2010 öffnet das Portal hacker.de seine Pforten, zunächst für einen exklusiven Benutzerkreis. Das neue soziale Netzwerk richtet sich an Programmierer und IT-Experten, diese können sich auf er Plattform in Gruppen organisieren und sich zu speziellen Fachthemen auf Internetforen austausc
PDF/A Competence Center lädt zur vierten internationalen PDF/A-Konferenz in die „ewige Stadt“ Rom ...
Teilnehmer der vierten internationalen PDF/A-Konferenz erwartet wieder ein vielseitiges Programmangebot, das unterschiedliche Aspekte des PDF/A-Formats in Theorie und Praxis beleuchtet. Sowohl Vorträge, die den Einstieg in das PDF/A-Thema erleichtern, als auch Präsentationen, die Spezialwissen ver
Hochverfügbarkeit und Performance: Stratus ftServer im SAP-Benchmark ...
Stratus konnte mit seinem fehlertoleranten ftServer 6300 sehr gute Werte im zweistufigen Benchmark-Test SAP Sales and Distribution-Standard-Application erreichen. Der Test wurde unter Microsoft Windows Server 2008 Enterprise Edition und SQL Server 2008 auf einem Stratus ftServer 6300 mit Two-Socket




