1,4 Millionen Euro für die Erweiterung der Kläranlage Suhl
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1,4 Millionen Euro für die Erweiterung der Kläranlage Suhl
Die Errichtung der Filtrationsanlage auf der Kläranlage Suhl dient in erster Linie zur Senkung der Phosphat-Ablauffrachten in die Hasel. Durch die erforderliche Rückspülung der Filter besteht ein erhöhter Strombedarf, der anteilig im geplanten Blockheizkraftwerk erzeugt werden soll. Dabei soll anstatt des bisher konventionell zur Verbrennung des Faulgases eingesetzten Otto-Gasmotors eine Mikrogasturbine verwendet werden. "Ziel sind Einsparungen im Heizöl- und im Strombezug, vor allem aber die Entlastung der Umwelt durch geringere Emissionen von Stickstoffoxiden. Das ist aktiver Klimaschutz", sagte Minister Reinholz beim Spatenstich. Die Filtrationsanlage soll im Dezember dieses Jahres und das Blockheizkraftwerk im Mai 2011 fertig gestellt werden.
Die Erweiterung der Kläranlage ist erforderlich, um die anspruchsvollen Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Danach soll bis 2015 ? mit Ausnutzung aller Verlängerungsoptionen spätestens bis 2027 ? ein guter Zustand aller Gewässer erreicht werden. Die kommunalen Abwasserbeseitigungspflichtigen und der Freistaat Thüringen investieren dafür bis 2015 rund 410 Millionen Euro.
Hintergrund:
An die Kläranlage Suhl, die für 80.000 Einwohnerwerte ausgelegt ist, sind die Stadtteile Suhl Zentrum, Suhl-Nord, Dietzhausen, Wichtshausen, Albrechts, Mäbendorf, Heidersbach, und die Gewerbegebiete B 62 Zella-Mehlis/Suhl, Suhl-Friedberg, Suhl-Mäbendorf, Wichtshausen, Suhl-Sehmar, Heidersbach, CD-Werk Albrechts ganz oder teilweise angeschlossen. Das gereinigte Abwasser wird in die Hasel abgeleitet.
Madlen Domaschke
Stellv. Pressesprecherin
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Forsten, Umwelt und Naturschutz
Pressesprecher Andreas Maruschke
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
Fax: +49 361 37 99950
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Datum: 05.05.2010 - 18:47 Uhr
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