Nachhaltigkeit: Deutsche Entscheider gehen von steigendem Energieverbrauch aus und setzen auf mehr E

Nachhaltigkeit: Deutsche Entscheider gehen von steigendem Energieverbrauch aus und setzen auf mehr Effizienz

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(ots) -

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. Doch die dafür nötigen Klimaziele verfehlt die Bundesrepublik regelmäßig, zuletzt im Jahr 2021. Optimierungsbedarf gibt es gerade auch mit Blick auf die Unternehmen. 81 Prozent der deutschen Entscheider finden, dass Firmen sich stärker für die Klimaschutzziele einsetzen sollten. Gleichzeitig gehen viele Betriebe von einem steigenden Energieverbrauch aus. Haupttreiber dafür sind Wachstum (67 Prozent) und zunehmende Automatisierung (62 Prozent). Dadurch steigt die Bedeutung von Energieeffizienz. Das sind Ergebnisse einer Befragung von Führungskräften aus der DACH-Region sowie Großbritannien, Schweden, Frankreich, Spanien und Italien im Auftrag von Interroll.

Europaweit sehen die Befragten die Unternehmen mit Blick auf Nachhaltigkeit noch stärker in der Pflicht als in Deutschland. Außerhalb der DACH-Region finden sogar 91 Prozent der Führungskräfte, dass sich Firmen stärker für die Klimaziele einsetzen sollten. Als Haupttreiber für künftig steigenden Energieverbrauch sehen 63 Prozent von ihnen die Automatisierung, gefolgt von Wachstum (60 Prozent).

Damit der steigende Verbrauch sich nicht negativ auf die Klimaschutzziele auswirkt, muss Energie künftig effizienter genutzt werden. 87 Prozent der deutschen Unternehmen sind bereits stark für das Thema sensibilisiert. Außerhalb der DACH-Region sind es sogar 91 Prozent.

Mehrheit der deutschen Firmen setzt aus Nachhaltigkeitsgründen auf Energieeffizienz

Im Zusammenhang mit Energieeffizienz spielen Technologien eine entscheidende Rolle. Der wichtigste Grund für ihren Einsatz ist aus Sicht der deutschen Entscheider der Klima- und Umweltschutz (53 Prozent). Dahinter folgen Nachhaltigkeitsberichterstattung (30 Prozent), finanzielle Einsparungen (29 Prozent) und Steigerung der Produktivität (28 Prozent).

Letzteres ist mit 35 Prozent in europäischen Ländern außerhalb der DACH-Region der Hauptgrund für den Einsatz energieeffizienter Technologien. Danach kommen Umwelt- und Klimaschutz (34 Prozent), finanzielle Einsparungen (33 Prozent) und Nachhaltigkeitsberichterstattung (24 Prozent).



Grundsätzlich spüren beim Thema Energieeffizienz 49 Prozent der deutschen Entscheider eine unternehmerische Verantwortung mit Blick auf Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Außerhalb der DACH-Region sind es sogar 53 Prozent.

Vier von zehn deutschen Entscheidern legen Wert auf energieoptimierten Materialfluss

Eine entscheidende Rolle in Verbindung mit Effizienz spielt für die Betriebe auch ein energieoptimierter Materialfluss, also die sparsamere Bewegung und Lagerung von Materialien sowie Produkten. 43 Prozent der deutschen Befragten halten das für besonders wichtig. Außerhalb der DACH-Region sind es immerhin 38 Prozent.

"E-Commerce-Boom und zunehmende Automatisierung führen dazu, dass beim Materialfluss ein möglichst niedriger Energieverbrauch ein entscheidender Erfolgsfaktor wird", sagt Ingo Steinkrüger, Chief Executive Officer bei Interroll. "Gleichwohl bietet der Bereich noch viel Potenzial für Effizienzmaßnahmen. Darum bieten wir Kunden und Anwendern modulare, flexible und skalierbare Lösungen mit denen sie ihre Energiebilanz und damit ihre Nachhaltigkeit weiter verbessern können."

Mehr als die Hälfte der deutschen Firmen will in Energieeffizienz im Materialfluss investieren

Tatsächlich achten aktuell bereits 69 Prozent der deutschen Firmen bei der Planung und Steuerung der Produktion und Logistik auf die Energienutzung im Materialfluss. Einen noch höheren Stellenwert genießt jedoch der Verbrauch der einzelnen Produktionsbereiche (77 Prozent) und durch elektrische Versorgung (78 Prozent). Letzteres ist auch außerhalb der DACH-Region mit 82 Prozent der wichtigste Aspekt. Der Energieverbrauch im Materialfluss hat dort für 72 Prozent eine hohe Bedeutung.

Der Stellenwert des Materialflusses spiegelt sich auch in den Energieeffizienzmaßnahmen der Unternehmen wider. 53 Prozent der deutschen Entscheider wollen in diesem Bereich tätig werden, 36 Prozent haben es bereits getan. Außerhalb der DACH-Region plant jede zweite Firma entsprechende Maßnahmen, 41 Prozent haben sie bereits durchgeführt.

Hier können Sie eine Grafik von Interroll herunterladen:

https://ots.de/s0SG1W

Über die Studie

In der Studie "Energieeffizienz im Materialfluss" hat das Marktforschungsinstitut Schlesinger im Dezember 2021 im Auftrag von Interroll 266 Führungskräfte mit C-Level-Bezug online befragt. Die Befragten sind in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Spanien, Schweden, Frankreich und Italien tätig. Ihre Arbeitgeber verfügen über mindestens 50 Mitarbeiter und gehören zu den Branchen produzierendes Gewerbe und Konsumgüter-/ Lebensmittelindustrie.

Über Interroll

Die Interroll Gruppe ist der global führende Anbieter von Lösungen für den Materialfluss. Das Unternehmen wurde 1959 gegründet und ist seit 1997 an der SIX Swiss Exchange gelistet. Interroll beliefert Systemintegratoren und Anlagenbauer mit einem umfassenden Sortiment an plattformbasierten Produkten und Services in den Kategorien "Rollers" (Förderrollen), "Drives" (Motoren und Antriebe für Förderanlagen), "Conveyors & Sorters" (Förderer & Sorter) sowie "Pallet & Carton Flow" (Fliesslager). Lösungen von Interroll sind bei Express- und Postdiensten, im E-Commerce, in Flughäfen sowie in den Bereichen Food & Beverage, Fashion, Automotive und weiteren Industrien im Einsatz. Das Unternehmen zählt führende Marken wie Amazon, Bosch, Coca-Cola, DHL, Nestlé, Procter & Gamble, Siemens, Walmart oder Zalando zu seinen Nutzern. Mit Hauptsitz in der Schweiz verfügt Interroll über ein weltweites Netzwerk von 35 Unternehmungen mit einem Umsatz von rund 640,1 Millionen Franken und 2.600 Mitarbeitenden (2021).

Pressekontakt:

Martin Regnet
Interroll Holding AG
Head of Communications & Investor Relations
Via Gorelle 3
6592 Sant'Antonino
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Datum: 13.04.2022 - 09:14 Uhr
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