Waffenstillstand im Jemen bringt Hoffnung

Waffenstillstand im Jemen bringt Hoffnung

ID: 1974423

Zum ersten Mal seit 7 Jahren gibt es keine Kämpfe mehr. Am 2. April einigten sich die beteiligten Kriegsparteien auf einen Waffenstillstand im Jemen. „Es gibt einen Hoffnungsschimmer auf Frieden“, erklärt Gerrianne Pennigs, Mitarbeiterin der Hilfsorganisation ZOA, die vor Ort tätig ist.



Bild 1: Waffenstillstand im Jemen: Mitarbeiterin der Hilfsorganisation ZOA, Gerrianne Pennings, zeigBild 1: Waffenstillstand im Jemen: Mitarbeiterin der Hilfsorganisation ZOA, Gerrianne Pennings, zeig

(firmenpresse) - Der Waffenstillstand basiert auf einem Entwurf, der von den Vereinten Nationen vorgelegt wurde. Er soll vorerst zwei Monate andauern. Es wurde vereinbart, dass Kämpfe für diesen Zeitraum ausgesetzt werden, damit die Bevölkerung sich erholen kann. Seit 2011 herrscht im Jemen ein Bürgerkrieg, der das Land in eine humanitäre Notlage brachte. Etwa 16,2 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Hälfte der Gesamtbevölkerung leidet an Hunger.

Für Hilfsorganisationen im Land bietet die Waffenruhe neue Möglichkeiten, im Land zu arbeiten.
„Dieser Waffenstillstand bietet zum ersten Mal seit Jahren einen Hoffnungsschimmer auf Frieden und eine Zukunft“, erklärt Gerrianne Pennigs, Mitarbeiterin der Hilfsorganisation ZOA. „Die letzten Monate waren hier sehr hart, mit vielen Luftangriffen und vielen Kämpfen. Gerade zu Beginn des Ramadan, einer Zeit des Fastens und der Besinnung, gibt es jetzt eine Pause. Dies bedeutet den Jemeniten sehr viel.“

Während des Waffenstillstands im Jemen darf unter anderem Treibstoff an Land gebracht werden. Der Mangel daran war in den letzten Wochen ein entscheidendes Problem, da die Grundversorgung nur mit seiner Hilfe wieder aufgenommen werden kann.

Die Hilfsorganisationen vor Ort zeigen sich hoffnungsvoll, wenn auch vorsichtig. Der Waffenstillstand sei sehr fragil und zunächst auf zwei Monate begrenzt. Daher gelte es, die Entwicklung im Land aufmerksam zu verfolgen. Es sei noch zu früh, um zu beurteilen, ob dieses Vorhaben dauerhafte Auswirkungen haben würde, so Stimmen aus dem Land.

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die gemeinnützige Organisation ZOA Deutschland gGmbH leistet weltweit Nothilfe und Wiederaufbau in Krisengebieten. ZOA arbeitet in mehr als 13 Ländern mit einem Team von etwa 1000 Mitarbeitenden. Ihr Ziel ist es, Flüchtlingen durch eine Grundversorgung bis hin zu Bildung und Traumaverarbeitung nachhaltig zu helfen. Der deutsche Sitz der Organisation ist in Niederkassel.



Leseranfragen:

Jessica Blum
Koordinatorin Kommunikation und Medien
j.blum(at)zoa.ngo
info(at)zoa-deutschland.de
www.zoa-deutschland.de



PresseKontakt / Agentur:

Jessica Blum
Koordinatorin Kommunikation und Medien
j.blum(at)zoa.ngo
info(at)zoa-deutschland.de
www.zoa-deutschland.de



drucken  als PDF  Fonds Finanz und lets starten Hilfsaktion für ukrainische Geflüchtete Erste Hilfe Kurs Online- Kurs im Notfall Leben zu retten
Bereitgestellt von Benutzer: ZOADeutschland
Datum: 22.04.2022 - 09:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1974423
Anzahl Zeichen: 1915

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Niederkassel



Kategorie:

Rettungs- und Hilfswesen


Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 319 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Waffenstillstand im Jemen bringt Hoffnung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ZOA Deutschland gGmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Zyklon Mocha zerstört zahlreiche Flüchtlingslager in Myanmar ...
Informationen aus dem Land sprechen von Hunderten von Todesopfern, die der Wirbelsturm der Kategorie 5 verursachte. Neben großen Schäden an Infrastruktur und Wohnhäusern wurden im Staat Rhakine auch 11 Flüchtlingslager zerstört oder schwer beschädigt. Rakhine ist besonders für die große Zahl

Schweres Erdbeben erschüttert die Türkei und Syrien - ZOA startet Soforthilfe ...
Die Zahl der Todesopfer in der Türkei ist inzwischen auf über 2.921 gestiegen, berichtete NOS, der öffentlich-rechtliche Nachrichtendienst aus den Niederlanden am Dienstag. Darüber hinaus wurden mindestens 15.000 Menschen verletzt. Syrien hat bisher 1444 Tote gemeldet; die Hälfte der Opfer befi

Gemeinsame Nothilfekampagne sammelt bereits über 1 Million Euro für die Ukraine ...
In der Zwischenzeit sind bereits Spenden in Höhe von mehr als einer Million Euro zusammengekommen. Auch die Hilfsmaßnahmen haben bereits begonnen. Vor Ort arbeiten die Hilfskräfte der sieben Organisationen ZOA, Dorcas, EO Metterdaad, Come over and help, Save a Child, Tearfund und Woord zusammen,


Weitere Mitteilungen von ZOA Deutschland gGmbH


Fonds Finanz und lets starten Hilfsaktion für ukrainische Geflüchtete ...
„Ob Konzern, Mittelständler, Familienunternehmen oder Privatperson – das Schicksal der Ukrainer geht uns alle etwas an. Deshalb zählt jeder Beitrag, um den Menschen aus der Ukraine in dieser schweren Zeit zu helfen, ihnen unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen und ihr Leid so gut es geht

Gemeinsam im Kampf gegen Unwetterschäden ...
Die internationale RAMPF-Gruppe unterstützt den Verein zur Hagelabwehr im Landkreis Reutlingen mit einer Spende von 5.000 Euro. Stand jetzt können die Hagelflieger in der kommenden Unwettersaison an 80 Tagen abheben. Das Unwetter am 23. Juni 2021 hat nicht nur erhebliche Schäden in und um Reut

Solidarische Fluthilfe für betroffene KollegInnen aus der BRUNATA-METRONA Gruppe ...
Die Summe der Spenden von MitarbeiterInnen und Geschäftsführungen beläuft sich auf knapp 87.000 Euro. Daneben leisteten KollegInnen aus der Region auch tatkräftige Hilfe vor Ort. Hinzu kommen Zeitspenden im Gegenwert von knapp 30.000 Euro, sodass die betroffenen Mitarbeitenden freigestellt werde

Zahl der Hungernden steigt alarmierend an - ZOA richtet dringenden Appell an Politik und die Öffentlichkeit ...
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen veröffentlichte im November eine Studie über acht Länder, in denen derzeit die meisten Menschen an Hunger leiden. In sieben dieser Länder ist ZOA aktiv. „Im vergangenen Jahr haben wir erlebt, wie Konflikte entstanden oder sich verschärft habe


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z