FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff gesteht schwaches Wahlergebnis der Liberalen ein
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Bonn/Düsseldorf, 15. Mai 2022. FDP-Bundesvorstandsmitglied Alexander Graf Lambsdorff gesteht das schwache Wahlergebnis der FDP mit 5,5 Prozent ein. "Was wir hier in NRW gesehen haben, ähnelt stark dem, was wir schon vor einer Woche in Schleswig-Holstein beobachten konnten", so Lambsdorff im phoenix-Interview am Rande der NRW-Landtagswahl. "Es war ein sehr zugespitzter Personalwahlkampf zwischen Herrn Wüst und Herrn Kutschaty und ich glaube viele unserer Anhängerinnen und Anhänger wollten Herrn Wüst als Ministerpräsidenten für das Land Nordrhein-Westfalen haben und haben deswegen ihr Kreuz bei ihm gemacht." Das habe beim Wahlergebnis der Liberalen "massiv ins Kontor geschlagen", so Lambsdorff weiter. Auch die niedrige Wahlbeteiligung von 56 Prozent bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sieht er als Grund für das schwache Ergebnis der Freien Demokraten. "Es ist so, dass wir eine enorm niedrige Wahlbeteiligung gehabt haben - das ist hier in Nordrhein-Westfalen wirklich schockierend niedrig gewesen mit 56 Prozent. Ich glaube viele unserer Anhängerinnen und Anhänger waren gar nicht an der Wahlurne."
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Datum: 15.05.2022 - 18:39 Uhr
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