Grüne im Bundestag nicht komplett zufrieden mit EEG-Reform zum Mieterstrom
ID: 1996640
Mieterinnen und Mieter werden zumindest in näherer Zukunft nicht finanziell vom hauseigenen Photovoltaik-Strom profitieren. Das sagte die Bundestags-Abgeordnete im Ausschuss für Wirtschaft und Energie Ingrid Nestle (Grüne) im ARD-Mittagsmagazin. "Genau dafür haben wir gekämpft, das hat sich aber leider in der Koalition nicht durchgesetzt". Vermieter können so weiterhin erzeugten Strom an den Mietern vorbei ins Netz einspeisen.
Auch bleiben einige bürokratischen Hürden bestehen. So müssten sich Vermieter, die Photovoltaik-Strom produzieren wollen, weiterhin selbst als Energieversorger anmelden. Das habe man nicht ändern können, weil es in der EU-Strom-Binnenmarkt-Richtlinie stehe, so Nestle. Ähnlich sei es bei dem Punkt, dass man Mieter nicht verpflichten dürfe, den vom Vermieter produzierten Strom auch zu bestellen. "Auch der Lieferantwechsel ist EU-rechtlich festgesetzt". Als Erfolg bezeichnete Nestle hingegen die Abschaffung der EEG-Umlage. Das sei gerade für Mieterstrom sehr gut, weil die die EEG-Umlage voll gezahlt hätten, anders als Eigenheimbesitzer.
Insgesamt ist Nestle weiterhin davon überzeugt, dass sich nach der EEG-Reform der Bau von Photovoltaik-Anlagen auf allen geeigneten Dächern lohnt. "Von daher gehe ich davon aus, dass PV zugebaut wird, aber auch ich wünsche mir, dass das mit dem Mieterstrom noch einfacher und unbürokratischer wird", so Nestle.
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
ARD-Mittagsmagazin
Tel.: 030 - 97993 - 55504
mima@rbb-online.de
www.mittagsmagazin.de
Ihr Rundfunkbeitrag für gutes Programm.
Original-Content von: rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.07.2022 - 18:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1996640
Anzahl Zeichen: 1793
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 467 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Grüne im Bundestag nicht komplett zufrieden mit EEG-Reform zum Mieterstrom"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vom Deutschen Städtetag kommt die Forderung, die Anpassung an die Hitze zur Pflicht zu machen. Vizepräsident Uwe Conradt sagte am Freitag im rbb24 Inforadio, weil das aktuell eine freiwillige Aufgabe ist, hätten die klammen Kommunen nicht genug Geld dafür: "Im Großen ist es auch so, Klim
Brandenburgs SPD-Generalsekretär Fischer: Nicht alle Probleme lassen sich in 100 Tagen lösen ...
Der brandenburgische SPD-Generalsekretär Kurt Fischer hat trotz schlechter Umfragewerte die Politik der Landesregierung verteidigt. Man habe schon erste wichtige Reformen angeschoben, sagte Fischer am Donnerstag im rbb24 Inforadio. Es gebe extrem viel zu tun. Nicht alle Probleme ließen sich in k
Paritätischer Gesamtverband: "Rentenreformpläne helfen nicht gegen Altersarmut" ...
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Joachim Rock, sieht nach eigenen Angaben sowohl positive als auch negative Aspekte bei den Reformvorschlägen der Rentenkommission. Als unausgewogen und ungerecht kritisierte er am Mittwoch im rbb24 Inforadio vor allem die Kapitalrente
Weitere Mitteilungen von rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg
Professionelles Wartungsmanagement für die ortsveränderlichen Elektrogeräte ...
In so gut wie jedem Betrieb werden Elektrogeräte bei der täglichen Arbeit genutzt - angefangen bei der Bohrmaschine bis hin zum Computermonitor. Diese Geräte sind tagtäglich unterschiedlichen Umwelteinflüssen wie Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit ausgesetzt. Zudem werden sie oftmals im Dauereins
AKW-Debatte: "AKWs sind eine tickende Zeitbombe" ...
Pressestatement von Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand des Kampagnen-Netzwerks Campact, zur Debatte um eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten: "AKWs sind eine tickende Zeitbombe, deren Zünder mit jedem Betriebsjahr lockerer sitzt. Dass deutsche Atommeiler nächsten Winter die St
Mit dem Klima-Navi von HanseWerk auf Kurs: Land verlängert Lizenz für Kommunen bis 2024 ...
Die internetbasierte Software ermöglicht es Städten und Gemeinden, ohne großen Zeitaufwand, ihre CO2-Bilanz zu ermitteln. Diese wird auf Grundlage von zentral bereitgestellten Daten automatisch berechnet und kann durch eigene Daten präzisiert werden. Für die Sektoren Verkehr, Energie, Industrie
stiebel-eltron.at - STIEBEL ELTRON Österreich hat das Thema Nachhaltigkeit fest in seiner DNA verankert ...
Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für STIEBEL ELTRON in Österreich Verantwortung für das systematische Zusammenspiel von Mensch, Umwelt und Wirtschaft zu übernehmen. Der unternehmensinterne Anspruch ist es, im eigenen Wirkungsumfeld die Geschäfte entsprechend verantwortungsvoll zu führen. STI




