Bildmaterial belegt Tierquälerei von Schweinen in 7 Westfleisch Zulieferbetrieben - einer ist in Kalletal
ID: 2008804
Bei Westfleisch handelt es sich um einen der größten Fleischproduzenten in Deutschland mit eigenen Schlachthöfen.
Bildmaterial belegt Tierquälerei von Schweinen in 7 Westfleisch Zulieferbetrieben - einer ist in Kalletal(firmenpresse) - Westfleisch präsentiert den Betrieb auf seiner Website als einen Hof mit langer Familientradition. Menschen lachen und halten süße Ferkel in die Kamera. Der typische "Bauer von nebenan". Man könnte glauben, dass auf dem Hof in Kalletal (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen) die Welt noch in Ordnung sei, doch der Schein trügt. Die Schweine werden in einer Mastanlage gehalten. "Die Bauernhofidylle sucht man hier vergeblich. Und auch sonst hat die Haltung nichts mit der vorgegaukelten heilen Welt zu tun, wie die uns zugespielten Bilder zeigen. Diese sind in den letzten Monaten in der Mastanlage entstanden und zeigen Grauenhaftes", so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro.?
??
Es wurden Schweine mit blutig gebissenen Ohren vorgefunden - ein klares Zeichen für Stress und Frustration. Die Tiere werden offenbar nicht tierärztlich behandelt. Auf den Videoaufnahmen fällt ein Tier mit besonders dickem Ohr auf, welches augenscheinlich nicht behandelt wurde. "Es muss unglaubliche Schmerzen haben. Doch das sind keine Einzelfälle. In dem Betrieb leben unzählige kranke und verletzte Tiere", so Peifer. Einige sind so schwer verletzt, dass sie nicht mehr gehen können. Das Ermittlerteam findet noch mehr: Ein Tier hat die Tortur nicht überlebt. Wie ein Stück Müll abgelegt in einem Gang - entsorgt wird es irgendwann anders. Bei diesen Aufnahmen ist kaum zu glauben, dass der Betreiber in den letzten Jahren rund 100.000 Euro Subventionen von der EU u. a. für Umwelt- und Tierschutzverbesserungen erhalten hat. "So sieht die heile Welt von Westfleisch in der Realität aus: verletzte, kranke und tote Tiere", sagt Peifer.
?
Die Bildaufnahmen sind in der ersten Jahreshälfte 2022 entstanden, am 06.06.2022 wurde das zuständige Veterinäramt im Kreis Lippe informiert. Nach umfangreicher Sichtung des Videomaterials und juristischer Aufarbeitung wurde am 30.06.2022 eine Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Detmold erstattet. "Uns ist es sehr wichtig, dass die Behörden zuerst und schnell informiert werden, damit sie der Tierquälerei nachgehen können. Aus diesem Grund informieren wir die Öffentlichkeit erst jetzt", sagt Peifer.?
?
Die Zustände in dem Betrieb in Kalletal sind kein Einzelfall. In allen 7 dokumentierten Zulieferbetrieben des Fleischkonzerns Westfleisch wurde massive Tierquälerei aufgedeckt. Neben Tönnies und VION ist Westfleisch einer der größten Schweineschlachter in Deutschland und schlachtet pro Jahr etwa 8 Millionen Schweine. Auf der Website wirbt die Firma mit Fleisch "direkt von Bauern", Regionalität, hohen Tierschutzstandards und kurzen Transportwegen. Der Tierschutz steht angeblich im "Fokus". "Die uns zugespielten Bilder zeigen auf, dass die Realität eine andere ist, es wurden schwere Verstöße gegen Gesetze und Straftaten dokumentiert", so Peifer.??
?
Das Deutsche Tierschutzbüro hat heute eine Kampagne gestartet, um die Zustände bei Westfleisch an die Öffentlichkeit zu bringen. Im Mittelpunkt steht dabei die Kritik zwischen "Schein & Sein" - die vorgegaukelte heile Welt auf der Website vs. die Realität in den Ställen. Und so wird aus dem Werbeslogan "Westfleisch - direkt vom Bauern" "Qualfleisch - direkt vom Bauern". Mit der aktuellen Kampagne gegen Westfleisch deckt das Deutsche Tierschutzbüro zum wiederholten Mal erschreckende Zustände in der Schweinemast auf. In den vergangenen Jahren hat die Tierrechtsorganisation bereits mehrfach dokumentiert, wie Tiere für Schlachtunternehmen wie Tönnies leiden. Auch in Schlachthöfen wurde grausame Tierquälerei dokumentiert. "Der beste Weg, den Tieren zu helfen, ist sie nicht mehr zu essen. Eine pflanzliche Ernährung ohne Fleisch und andere tierische Produkte ist heute so einfach wie nie", so Peifer der abschließend auf vegane Rezepte unter www.Twenty4VEGAN.de verweist.?
Bildmaterial aus dem Betrieb auf Anfrage.?
Weitere Informationen zur Kampagne https://www.tierschutzbuero.de/westfleisch-skandal
Weitere Informationen zu der Schweinemast https://www.tierschutzbuero.de/westfleisch-skandal-kalletal ?
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
westfleisch
tiere
tierquaelerei
skandal
westfleisch
skandal
schweine
schwein
tierschutzbuero
missstaende
tierschtz
vegan
tierrechte
qual
sauen
wunden
qs
initiative-tierwohl
tiertransport
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de
An der Autobahn 23, 53757 Sankt Augustin
Datum: 21.09.2022 - 07:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2008804
Anzahl Zeichen: 4509
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jan Peifer
Stadt:
Sankt Augustin
Telefon: 02241-261549-2
Kategorie:
Recht und Verbraucher
Meldungsart:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 352 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bildmaterial belegt Tierquälerei von Schweinen in 7 Westfleisch Zulieferbetrieben - einer ist in Kalletal"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsches Tierschutzbüro e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Für viele ist es das Symbol der Massentierhaltung geworden. Auf sechs Etagen wurden insgesamt zehntausende Sauen und Ferkel gehalten. Transportiert wurden die Tiere über Fahrstühle, was bislang einzigartig in ganz Europa war. Das in DDR-Zeiten erbaute Schweinehochhaus galt damals als Vorzeigebetr
Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin wegen möglicher Tierquälerei in Deutschlands größter Kaninchenzucht, der Dr. Zimmermann GbR in Abtsgmünd ...
Vor mehr als einem Jahr veröffentlichte das Deutsche Tierschutzbüro erschreckendes Bildmaterial aus dem größten Kaninchenzuchtbetrieb in Deutschland. Die Aufnahmen sind in einer umfangreichen Undercover-Recherche entstanden. Immer wieder wurden die Zustände im Betrieb der Firma Dr. Zimmermann G
Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin wegen möglicher Tierquälerei in Deutschlands größter Kaninchenzucht ...
Die Aufnahmen sind in einer umfangreichen Undercover-Recherche entstanden. Immer wieder wurden die Zustände im Betrieb der Firma Dr. Zimmermann in Abtsgmünd, Ostalbkreis (Baden-Württemberg), auch durch versteckte Kameras, dokumentiert. So zeigen die dem Deutschen Tierschutzbüro zugespielten Bild
Weitere Mitteilungen von Deutsches Tierschutzbüro e.V.
September ist ein wichtiger Monat bei Versicherungen – kündigen Sie teure und überflüssige Verträge ...
20.09.2022. Wer im nächsten Jahr noch mehr Geld zur Verfügung haben möchte, sollte bis Ende September seine Versicherungsunterlagen überprüfen, überflüssige Verträge kündigen und zu teure Policen gegen günstigere Policen eintauschen. Denn nach Angaben der Verbraucherorganisation Geld und V
Geld zurück bei Online-Sportwetten ...
München, 19.09.2022. Nicht nur Verluste aus Online-Glücksspielen können zurückgefordert werden, sondern auch Verluste aus Online-Sportwetten. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Dresden vom 13. September 2022 (Az.: 10 O 2570/20). Der Kläger hatte bei Sportwetten im Internet rund 8.000 Euro ve
Unzulässige Preiserhöhungen bei Spotify ...
München, 14.09.2022. Spotify muss eine bittere Pille schlucken. Sämtliche Klauseln zu Preisanpassungen des Musik-Streamingdienstes sind unzulässig. Das hat das Landgericht Berlin mit jetzt bekannt gewordenem Urteil vom 28. Juni 2022 entschieden (Az.: 52 O 296/21). Gegen die Preiserhöhungen bei S
Unzulässige Preiserhöhungen bei Spotify ...
München, 14.09.2022. Spotify muss eine bittere Pille schlucken. Sämtliche Klauseln zu Preisanpassungen des Musik-Streamingdienstes sind unzulässig. Das hat das Landgericht Berlin mit jetzt bekannt gewordenem Urteil vom 28. Juni 2022 entschieden (Az.: 52 O 296/21). Gegen die Preiserhöhungen bei S




