NRW-Energieministerin Mona Neubaur bekräftigt: Keine Chance für Erhalt von Lützerath

NRW-Energieministerin Mona Neubaur bekräftigt: Keine Chance für Erhalt von Lützerath

ID: 2014582
(ots) -

NRW-Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur hat am Rande des Grünen-Parteitags in Bonn das Aus für den Ort Lützerath im rheinischen Braunkohlenrevier bekräftigt. "Ein Erhalt Lützeraths ist sowohl aus energiewirtschaftlicher, aus wasserwirtschaftlicher und aus Tagebau-planerischer Sicht nicht möglich", erklärte Neubaur im Fernsehsender phoenix. Dies hätten alle relevanten Gutachten übereinstimmend festgestellt. "Das Recht ist klar auf der Seite von RWE. Ich kann und werde als Ministerin nicht Entscheidungen machen, die das ignorieren und ich werde auch nicht den Rechtsstaat beugen", fügte die Grünen-Politikerin hinzu. Beobachter befürchten, dass es in Lützerath zu ähnlichen Gewalttätigkeiten wie vor Jahren im Hambacher Forst kommt. "Ich werde alles in meinen Möglichkeiten stehende tun, zur Deeskalation beizutragen", meinte Neubaur.

Bei aller Kritik dürfe man aber auch nicht die Erfolge der Verhandlungen mit RWE kleinreden. "Wir steigen acht Jahre früher in NRW aus der Braunkohleverstromung aus, obwohl wir gerade in einer maximalen Energiekrise sind", so die Grüne.

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Bundestags-Vizepräsidentin Göring-Eckard sicher: Längere Laufzeit von Atomkraftwerken würde Strompreis nicht senken Grünen-Politiker Trittin: Wirtschaftsweise Grimm und Greta Thunberg haben unrecht
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.10.2022 - 21:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2014582
Anzahl Zeichen: 1385

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bonn



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 733 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NRW-Energieministerin Mona Neubaur bekräftigt: Keine Chance für Erhalt von Lützerath"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

PHOENIX (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"Im Spiegel der Zeit - 75 Jahre Bundesverfassungsgericht" / Freitag, 22.05.2026, 18:00-20:00 Uhr, live / Pfingstsonntag, 24.05.2026, 12:00-13:00 Uhr (Aufzeichnung der Podiumsdiskussion) ...
phoenix überträgt live das Karlsruher Verfassungsgespräch aus dem Bundesverfassungsgericht. Im Mittelpunkt stehen Reden und Beiträge von Gerichtspräsident Prof. Dr. Stephan Harbarth, der Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ), Prof. Dr. Isabel Heinemann, dem Karlsruh

Siemtje Möller (SPD) zum Besuch Trumps in Peking: Das macht China stark und die USA schwach ...
Nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump könne man schon sehr klar sehen, "dass es eine Machtverschiebung hin nach China gegeben hat und dass jetzt gewissermaßen in China alle Fäden zusammenlaufen." Das sei genau das, was Chinas Staatspräsident Xi Jinping beabsichtigt habe, erklÃ

Reem Alabali Radovan (SPD) auf dem Katholikentag: Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens in deutschem Sicherheitsinteresse ...
Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärt am Rande des 104. Katholikentags in Würzburg, Deutschland habe "viele Partnerländer im globalen Süden, die ganz unterschiedlich aufgestellt sind." Mit diesen müsse man mit Blick auf die


Weitere Mitteilungen von PHOENIX


Bundestags-Vizepräsidentin Göring-Eckard sicher: Längere Laufzeit von Atomkraftwerken würde Strompreis nicht senken ...
Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Bundestags, hat sich auf der Bundesdelegiertenkonferenz ihrer Partei B90/Die Grünen gegen Experten-Stimmen gewandt, die bei einem Weiterbetrieb von Atomkraftwerken von einem deutlich sinkenden Strompreis ausgehen. "Bei der Atomkraft muss man ehrli

Grünen-Chef Nouripour: "Wir werden keine neuen Brennelemente kaufen" ...
Der grüne Parteivorsitzende Omid Nouripour hat am Rande des Grünen Parteitags in Bonn klargestellt, dass seine Partei im Atomstreit mit der FDP zu keinen großen inhaltlichen Kompromissen bereit ist. "Wir haben uns auf die Einsatzreserve geeinigt, und das muss auch gelten", sagte Nouri

Grünen-Chef Nouripour: "Wir werden keine neuen Brennelemente kaufen" ...
Der grüne Parteivorsitzende Omid Nouripour hat am Rande des Grünen Parteitags in Bonn klargestellt, dass seine Partei im Atomstreit mit der FDP zu keinen großen inhaltlichen Kompromissen bereit ist. "Wir haben uns auf die Einsatzreserve geeinigt, und das muss auch gelten", sagte Nouri

Kölner Muezzin-Ruf ist falsch verstandene Toleranz ...
Gerade die Türkisch-Islamische Union Ditib, die die Moschee betreibt, ist konservativ und rückwärtsgewandt, viele ihrer Imame stehen unter Islamismus-Verdacht. Die Ditib untersteht der türkischen Religionsbehörde und ist der verlängerte Arm des türkischen Autokraten und Demokratieverächter


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z