Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Grünen-Parteitag
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Auch in der Energie- und Umweltpolitik schluckt die Partei eine Kröte nach der anderen, ist in der Not auch zu einer zeitlich begrenzten Laufzeitverlängerung für Atom- und Kohlekraftwerke bereit. Dass die Parteiführung und die grünen Ministerinnen und Minister so ticken, ist hinlänglich bekannt. Bemerkenswert, wenn auch nicht überraschend, ist hingegen der Umstand, dass die Partei in ihrer Breite diesen Kurs mitträgt. Die Zeiten, in denen "Grüne" ein Synonym für "Streit" war, sind jedenfalls endgültig vorbei. Macht kann eine ungemein disziplinierende Wirkung auf Parteien entfalten. Da ergeht es den Grünen gerade so wie der CDU in den 16 Jahren der Kanzlerschaft Angela Merkels.
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Datum: 16.10.2022 - 14:53 Uhr
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