Wandern hoch fünf im Raurisertal

Wandern hoch fünf im Raurisertal

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Kampf um die Rolle des Leithengstes (c) Florian Bachmeier (TVB Rauris)Kampf um die Rolle des Leithengstes (c) Florian Bachmeier (TVB Rauris)

(firmenpresse) - Fünf Seitentäler, 25 bewirtschafte Almen und Almgasthöfe, 295 Kilometer Wanderwege: Das macht das Raurisertal zum „Fünffach-Jackpot“ für Wanderer und Naturgenießer. In dem 30 Kilometer langen Tal steckt die ganze Vielfalt des Nationalparks Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet der Alpen.

Das Raurisertal ist flächenmäßig die größte Gemeinde im Nationalpark Hohe Tauern und reich an unberührten Landschaften, Naturschätzen und Kraftplätzen. Jedes seiner fünf Seitentäler hat einen ganz eigenen Charakter: Im Hüttwinkltal ist der einstige Goldabbau allgegenwärtig. Im Krumltal sind mit den Bartgeiern die größten flugfähigen Vögel der Welt beheimatet. Im Seidlwinkltal wandern Naturfreunde auf Spuren der Säumer, die von hier bereits vor 500 Jahren mit ihren Lastpferden, Eseln oder Ochsen Salz, Gold und Wein mühevoll über die Tauern beförderten. Das blumenreiche Gaisbachtal und das Forsterbachtal, in dem einst Wildfrauen gelebt haben sollen, überzeugt mit herrlichen Aussichten in die Hohen Tauern. In jedem Tal laden urige Almen zur Einkehr.

Mit allen Wassern wandern

Das Raurisertal als „Tal der Quellen“ erfrischt Wanderer an 300 natürlichen Quellen, Wasserfällen und Gebirgsbächen, Brunnen und -trögen, Kneipp- und Wasserspielplätzen. Viele Wanderer folgen im Seidlwinkltal dem Wasserinformationsweg der Seidlwinklache entlang, vorbei an Almen und dem Spritzbach-Wasserfall bis zum alten Tauernhaus auf 1.526 Metern Höhe. Es war schon anno 1491 ein wichtiger Rastplatz für die Säumer, die hier mit ihren Lasttieren auf dem Weg über das Hochtor und den Alpenhauptkamm einkehrten. In der geschwärzten Almstube und an der Feuerstelle mit dem mächtigen Kessel scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Belebend an heißen Tagen ist eine Wanderung am Wasserfallrundweg in Kolm Saigurn. Fünf Wasserfälle prasseln auf dem 2,8 Kilometer langen, familienfreundlichen Rundweg zu Tal – und der Sonnblick ist immer im Blickfeld. Ein Labsal ist der Rauriser UrQuell beim Bodenhaus. Aus der Erde sprudelt unaufhörlich frisches Quellwasser. Etwas oberhalb liegt das „Waldgeheimnis“, ein kleiner Waldsee, der von einem Tag auf den anderen plötzlich austrocknet und sich wieder füllt. Kleine Goldsucher treffen sich an einem der Goldwaschplätze an der Hüttwinkl-Ache oder oben auf der Heimalm, die mit den Rauriser Bergbahnen ganz leicht erreichbar ist. Alle Wasser des Raurisertales fließen in die Rauriser Ache, die sich am Talausgang in Jahrtausenden in den Fels gegraben hat: Die Kitzlochklamm ist eine der schönsten Schluchten in den österreichischen Alpen und von Mai bis in den Oktober ein berauschend-schönes Erlebnis.



Auf Themenwegen ins Hüttwinkl- und Krumltal

Ganz hinten im Hüttwinkltal, am Fuß des Hohen Sonnblicks, liegt der Talschluss Kolm Saigurn. Bis vor 100 Jahren wurde hier sehr erfolgreich nach Gold geschürft. Wanderer spüren am Rundwanderweg und am Erlebnisweg die einstigen Tauerngold-Reviere auf. Den Weg säumen verfallene Bergbauruinen von Rad- und Bremserhäusl, ein Bruchhof sowie Knappenhäuser in 2.350 Meter Höhe unterhalb der Gletscherzunge. Ganz oben über dem Gletscher am Hohen Sonnblick liegt Europas höchstes, ganzjährig betriebenes Observatorium für Meteorologie und Geodynamik. Nicht weniger mystisch ist eine Wanderung mit einem Nationalpark Ranger durch den Rauriser Urwald, einem der besten Lehrpfade Österreichs. Uralte Spitzfichten und Zirben, von grünen Moosen umgebene Moortümpel und romantische Lichtungen, liegen am Weg. Der Themenweg „Könige der Lüfte“ im Krumltal verspricht ein ganz besonderes Erlebnis: In Begleitung eines Nationalpark Rangers lassen sich die mit fast drei Metern Flügelspannweite größten flugfähigen Vögel in ihren Schlafwänden entdecken.

Almwandern für ein köstliches Butterbrot

Rauris ist ein Tal mit alten bäuerlichen Traditionen, die heute noch gelebt werden und reich an wildromantischen und teilweise uralten Almen: die Kühe verbringen ihre Sommerweidezeit in bis zu 1.800 Meter Höhe. Bei einer Hütteneinkehr kann man frische Butter und Almkäse, oft auch selbstgebackenes Brot genießen. So etwa auf der Lercheggalm, Bräualm oder Feldereralm. Gebuttert und gekast wird auch auf der Gainschniggalm in Kolm Saigurn und der Litzlhofalm im Seidlwinkltal. Allerlei Schmankerln gibt es im Hofladen auf der Karalm im Gaisbachtal zu erstehen. Ein unvergessliches Spektakel findet jedes Jahr auf der Pferdealm Grieswies der Salzburger Noriker-Zuchtvereine am südlichen Talschluss des Hüttwinkltals statt. Neben 400 Kühen und Kälbern sowie 150 Schafen und Ziegen werden auch rund 120 Jungpferde auf die Hochweiden getrieben (24.06.23). Davor muss in Rangkämpfen der Leithengst für den Almsommer bestimmt werden – nicht nur für Pferdefans ein eindrucksvolles Erlebnis. Sobald sich die Bäume herbstlich färben, ist wieder die Zeit für die Almabtriebe und den Bauernherbst im Raurisertal gekommen. Schließlich muss die gute Heimkehr der Tiere und ihrer Sennerinnen und Senner gebührend gefeiert werden. www.raurisertal.at

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