Das Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main: Gemeinsam für eine starke Energieinfrastruktur in der Region

Das Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main: Gemeinsam für eine starke Energieinfrastruktur in der Region

ID: 2044722

(PresseBox) - Um den Dialog über den Ausbau der Energieinfrastruktur zu fördern, haben sich Stromnetzbetreiber und große Verbraucher im Rhein-Main-Gebiet zusammengeschlossen. Denn nur eine leistungsfähige Infrastruktur kann die Industrie und Menschen in der Region nachhaltig und sicher mit Energie versorgen und die industrielle Wertschöpfung in der Zukunft erhalten.

Die Region Rhein-Main nimmt eine Schlüsselrolle bei der Energiewende ein. Für einen konstruktiven Dialog mit der kommunalen Politik und Verwaltung über den Ausbau wichtiger Infrastrukturen in der Region bietet das Netzwerk jetzt eine Plattform. "Der Ausbau der Energieinfrastruktur ist ein gesamtgesellschaftlicher Kraftakt, den wir nur gemeinsam schaffen werden", sagte Dr. Hans-Jürgen Brick, CEO der Amprion GmbH. "Als Netzwerk wollen wir: Akteure vernetzen, technische und wirtschaftliche Hintergründe in der Öffentlichkeit vermitteln und Verbesserungsvorschläge in die öffentliche Diskussion einbringen", sagte Brick. Um die Region zukunftsfest zu machen, brauche es leistungsstarke Infrastrukturen. "Genau dafür setzt sich das Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main ein. Wichtig dabei ist uns der Blick auf das Gesamtsystem", ergänzt Brick.

Das Netzwerk vereint daher sowohl Stromnetzbetreiber als auch Energieverbraucher. Im Rhein-Main-Gebiet steigt der Energiebedarf durch die Dekarbonisierung und Elektrifizierung der Industrie, aber auch durch die Rechenzentren der Digitalwirtschaft, erheblich. Der Stromverbrauch wird sich in Hessen bis 2045 von heute rund 40 Terrawattstunden (TWh) auf über 90 TWh mehr als verdoppeln. Der Ausbau sowohl des Übertragungsnetzes als auch der Verteilnetze muss zügig voranschreiten, um die Leistung zu den Menschen in der Region zu transportieren und die industrielle Wertschöpfung in Hessen zu erhalten.

"Der Ausbau der Verteilnetze ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass wir als Gesellschaft unsere Klimaziele erreichen, aber gleichzeitig auch die Chancen für unseren Wirtschaftsstandort nutzen. Wir brauchen zusätzliche Netzkapazitäten und dafür erforderliche Infrastrukturen", kommentiert Dr. Markus Coenen, Vorstand der Süwag Energie AG.



Zu den großen Energieverbrauchern der Rhein-Main-Region gehört der Industriepark Höchst, Standort von mehr als 90 forschenden und produzierenden Chemie- und Pharmaunternehmen, die rund 22.000 Menschen beschäftigen. Damit auf dem 4,6 Quadratkilometer großen Areal lebenswichtige Medikamente, Lebensmittelzusatzstoffe, Hochleistungskunststoffe oder Pflanzenschutzmittel hergestellt werden können, versorgt die Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst die Unternehmen mit Wärme, denn für den Betrieb von Anlagen ist Prozessdampf notwendig, und Strom. Benötigt werden pro Jahr rund 3.500 Gigawattstunden Dampf und 2.000 Gigawattstunden elektrischer Energie. "Wir können und wollen die Dekarbonisierung der Energieversorgung des Industrieparks vorantreiben, doch das lässt sich nur realisieren, wenn die Kapazitäten der überörtlichen Versorgungsinfrastruktur deutlich erweitert werden", sagt Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer von Infraserv Höchst. Aus seiner Sicht sind der Ausbau der Stromtrassen und die Anbindung des Standorts an ein nationales Wasserstoff-Versorgungsnetz von großer Bedeutung, zumal sich Infraserv Höchst schon seit vielen Jahren für die Weiterentwicklung der Wasserstoff-Technologie engagiert. Dr. Joachim Kreysing wünscht sich ein zügiges und verlässliches Vorgehen auf den verschiedenen Entscheidungsebenen: "Im Industriepark Höchst wie auch an anderen Chemie-Produktionsstandorten brauchen die überwiegend global agierenden Unternehmen neben einer zuverlässigen Energieversorgung vor allem langfristige Planungssicherheit, die für Investitionsentscheidungen erfolgskritisch ist." Zu den für Industriestandorte wichtigen Infrastrukturen gehören auch Verkehrswege. Daher sind für Dr. Joachim Kreysing auch kontinuierliche Investitionen in die Leistungsfähigkeit des Schienen- und Straßennetzes sowie der Wasserstraßen für die Binnenschifffahrt zwingend erforderlich.

Für Kommunen besteht die Herausforderung darin, die vielfältigen Interessen der circa 5,8 Millionen Menschen in der Region bei begrenzter Flächenverfügbarkeit zu vereinen. Gleichzeitig ist für die Haushalte sowie für die Industrie der Region, mit über einer halben Million Arbeitsplätzen, der Ausbau der Infrastruktur essenziell.  Das Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main will den Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Unternehmen und Öffentlichkeit fördern, denn die Klimaneutralität der Industriestandorte Hessens lässt sich nur gemeinsam erreichen.  

Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main

Das Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main ist eine Initiative von Netzbetreibern, Energieproduzenten und -verbrauchern und fördert den Dialog über den Erhalt und Ausbau wichtiger Infrastrukturen der Region. Zu Ihnen zählen Amprion, DB Energie, eco - Verband der Internetwirtschaft, Fraport, Infraserv, Syna und TenneT. Das Netzwerk konzentriert sich derzeit dabei insbesondere auf die Energieinfrastruktur. Es organisiert regelmäßig Veranstaltungen und besucht "besondere Orte der Energie", an denen sich Herausforderungen und Lösungen unserer Energieversorgung zeigen. Die Auftaktveranstaltung fand im November 2022 zu Fragen der Energieversorgung der chemischen und pharmazeutischen Industrie im Industriepark Höchst statt. Am 28.4. steht im Rahmen einer Veranstaltung bei Telehouse Deutschland die Energieversorgung der digitalen Infrastruktur im Mittelpunkt.

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Süwag startet gemeinsam mit Stadt Ludwigsburg ein E-Roller-Angebot zum Mieten Auszeichnung
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 28.04.2023 - 16:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2044722
Anzahl Zeichen: 5683

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Maren EngelhardtMichael MüllerAmprion GmbH
Stadt:

Frankfurt am Main


Telefon: +49 (69) 3107-2023+49 (69) 305-7952+49 (231) 5849-

Kategorie:

Energie & Umwelt



Diese Pressemitteilung wurde bisher 869 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Das Netzwerk Infrastruktur Rhein-Main: Gemeinsam für eine starke Energieinfrastruktur in der Region"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Süwag Energie AG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Von Influencern und neuen Marketingstrategien: Süwag2GO gibt 2024 wieder richtig Gas ...
Gerade ist eine Kooperation mit dem bekannten YouTuber und Food-Influencer Bernd Zehner gestartet. Also nicht wundern, wenn Bernd in einem seiner nächsten YouTube-Videos auf einem Süwag2GO-Roller (nicht nur durch die Frankfurter) City flitzt. Unterstützung bekommt er dabei von Gewinnerinnen und G

Süwag-Energiepark: Neues Konzept freut die Besucher des Pleidelsheimer Straßenfest ...
Am Wochenende war der Süwag-Energiepark beim Pleidelsheimer Straßenfest zu Gast. Mit dem Süwag-Energiepark lädt die Süwag Energie AG ein, die faszinierende Welt der nachhaltigen Energie zu erleben. Die Besucherinnen und Besucher konnten aktiv ihren Beitrag zum Schutz des Waldes leisten und aus

Strom für mehr als 1.000 Lieferstellen: Süwag verlängert Vertrag mit Mittelstandspool des Bundesverbands der Energieabnehmer (VEA) ...
Die Entwicklung der Energiepreise steht im Mittelpunkt der Diskussion um den Wirtschaftsstandort Deutschland. Auch mittelständische Betriebe suchen nach Wegen, sich gegen Preisrisiken bestmöglich abzusichern. Für sie bündelt der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) die Bedarfe und optim


Weitere Mitteilungen von Süwag Energie AG


Süwag startet gemeinsam mit Stadt Ludwigsburg ein E-Roller-Angebot zum Mieten ...
50 Elektroroller namens „Lub-e“ stehen ab sofort in Ludwigsburg zum Leihen bereit. Damit sorgt der regionale Energiedienstleister Süwag gemeinsam mit der Stadt Ludwigsburg für eine neue Mobilitätsalternative und verbindet zwei wichtige Zukunftstrends für jede Stadt: Elektromobilität und Sha

Geothermie in Schwerin– ein Meilenstein in der Wärmewende ...
Die Stadtwerke Schwerin feierten am heutigen Freitag die offizielle Inbetriebnahme ihrer ersten Geothermie-Anlage. Gemeinsam setzten Bundeskanzler Scholz, Ministerpräsidentin Schwesig, Oberbürgermeister Badenschier, Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Wolf und Parlamentarischer Staatssekretär im Bun

Mehr als Schiffbau: Werften mit Wertschöpfung von Anfang an ...
Schiffsrecycling, ressourcenorientierter Schiffbau, zeitgemäße Neuausrichtung – Kreislaufwirtschaft und innovatives Know-how bieten den Werften in Deutschland neue Möglichkeiten und Chancen. Auf einer dreitägigen Info-Reise für Mitglieder und Interessierte hat das Maritime Cluster Norddeutsch

Eröffnung des Schweriner Heizwerks: Ein wichtiges Signal für die Erdwärmekampagne ...
In Schwerin-Lankow haben die Stadtwerke Schwerin ein Geothermie-Heizwerk eröffnet. Beim Festakt war auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) anwesend. Er betonte, dass Erdwärme zukunftsweisend ist. Der Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) fordert jetzt ein erhöhtes Tempo bei der im vergangenen Herbst


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z