„Da könnte schon die eine oder andere Idee klappen“
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Studentische Teams der Hochschule Aalen entwickeln innovative Geschäftsideen
Die Aufgabenstellung ist klar: Eine Geschäftsidee andenken, ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln und schließlich einen Businessplan schreiben. Und das alles zeitlich innerhalb eines Semesters. Neun Teams mit jeweils drei Studierenden hatten zu Beginn des Sommersemesters im sechsten Semester im Studiengang BWL für KMU diese ambitionierte Aufgabenstellung. Herausgekommen sind „spannende Konzepte, wo man bei dem einen oder der anderen schon ein gutes Gefühl hat, dass das klappen könnte“, so Holger Held, seit 2002 Professor für Start-up-Management an der Hochschule Aalen.
Ein Abo-Modell für E-Autos, ein Coworking-Konzept in der Innenstadt, ein innovatives Event-Restaurant-Konzept bis hin zu der Übernahme des elterlichen Handwerksbetriebs – die Spannweite der Ideen war groß. Nimmt man eine App zur Messung des Erfolgs von Messeauftritten, eine Online-Beratung für elektronische Produkte, ein digitales Raumplanungskonzept oder eine Party-App hinzu, dann wird deutlich, dass insbesondere digitale Lösungen von großem Interesse für die Studierenden waren.
Wichtiger Baustein der Projektaufgabe war auch die abschließende Präsentation vor einem Expertengremium. Michael Kohn von der VR-Bank Ostalb und Robin Pfaffenbauer von der Kreissparkasse Ostalb begutachten die Konzepte aus Bankensicht, während Frank Reinhart die Sicht des Steuerberaters einbringt. Christian Kling als operativer Leiter des Gründungscampus der Hochschule Aalen richtet sein Augenmerk auf Methodik und Validierung. „Für uns war es spannend und eine lehrreiche Erfahrung, zu hören und zu verstehen, welche Fragen ein Banker und ein Steuerberater im Hinblick auf eine Unternehmensgründung haben“, so Student Lukas Jütten.
Die Erarbeitung von innovativen Geschäftskonzepten im Studiengang BWL für KMU ist ein Baustein von vielen im Rahmen der methodischen Ausbildung am Gründungscampus der Hochschule Aalen. Im Zusammenspiel mit beispielsweise dem Innovationszentrum INNO-Z, der Stadt Aalen, der IHK Ostwürttemberg und vielen anderen sollen so Unternehmensgründungen aktiv gefördert und unterstützt, aber vor allem auch das methodische Rüstzeug zur Entwicklung von Geschäftsideen vermittelt werden. „Damit wollen wir die Studierenden an das Thema Geschäftsmodelle und Geschäftsideen heranführen. Und wer weiß, vielleicht kommt dann irgendwann genau der richtige Zeitpunkt, um eine innovative Idee – sei es die eigene oder in einem Unternehmen – erfolgreich umzusetzen“, sagt Christian Kling, der im Rahmen des Gründungscampus schon einige Gründungsteams erfolgreich begleitet hat.
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Datum: 05.09.2023 - 16:33 Uhr
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