Gebäudeenergiegesetz: Besorgniserregende Verabschiedung trotz erheblicher Bedenken
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Bundesgeschäftsführer Dieter Babiel, ein anerkannter Experte im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz, äußert sich dazu wie folgt: "Es ist verantwortungslos, ein derart komplexes Gesetz in solch kurzer Zeit durchzusetzen. Die möglichen Auswirkungen auf die Verbraucher und die Umwelt könnten erheblicher sein, als es die Regierung derzeit zu erkennen scheint."
Ein zentraler und besorgniserregender Aspekt, in dem alle beteiligten Verbände einhellig übereinstimmen, betrifft die ausgesprochen kurze Zeitspanne von lediglich zehn Tagen, die den Verbänden gewährt wurde, um auf das 140-Seiten-Gesetz Stellung zu nehmen. Eine so knappe Frist erweist sich als unzureichend, um eine umfassende und sachgerechte Prüfung des Gesetzesentwurfs durchzuführen. Diese Vorgehensweise verhindert eine angemessene Beteiligung der Zivilgesellschaft und ist daher inakzeptabel.
Ein weiterer gravierender Kritikpunkt bezieht sich auf die mangelnde Technologieoffenheit des Gesetzes. Es ist unabdingbar, dass die Politik nicht einer bestimmten Ideologie folgt, sondern den Raum für Innovation und effiziente Lösungen offen hält.
Präsident Ricardo Dietl fügt hinzu: "Es ist bedauerlich, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die berechtigte Kritik der Verbände nicht angemessen gewürdigt hat. Wir erwarten von unseren politischen Entscheidungsträgern, dass sie die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen und auf ihre Anliegen eingehen. Dieses Gesetz stellt einen Schritt in die falsche Richtung dar."
Die Bundesverbraucherhilfe wird sich auch weiterhin unermüdlich für transparente und demokratische Prozesse einsetzen, um sicherzustellen, dass die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher in bedeutenden gesetzlichen Entscheidungen angemessen berücksichtigt werden.
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Datum: 10.09.2023 - 11:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Umweltpolitik
Meldungsart: Interview
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 10.09.2023
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