Pressestimme zum Krieg in Gaza
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(ots) - Mit seinem unerbittlichen Kurs treibt Netanjahu - politisch selbst von radikalen und rechtsextremen Kräften abhängig - sein Land in die Isolation. Völlig zu Recht fordern immer mehr Verbündete den Premier zu einer Kurskorrektur auf. Auch Joe Biden ist jetzt der Geduldsfaden gerissen. Der US-Präsident will sich nicht länger von einem Mann vorführen lassen, der keinerlei Interesse an der Eindämmung des Konflikts oder einer diplomatischen Lösung für den "Tag danach" zu haben scheint.
Nach dem massiven Druck aus Washington erklärt sich Netanjahu immerhin bereit, mehr Hilfen für Zivilisten in Gaza zuzulassen. Die sind auch bitter nötig, denn der Gazastreifen ist komplett verwüstet, es droht eine gewaltige Hungersnot. Jetzt liegt es an Israel und der internationalen Gemeinschaft sicherzustellen, dass humanitäre Organisationen ungehinderten und sicheren Zugang in das Krisengebiet haben, um für die geschundene Zivilbevölkerung lebensrettende Hilfe bereitzustellen.
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Datum: 05.04.2024 - 17:58 Uhr
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