Forschen für weniger Material
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Forschen für weniger Material
Deutscher Materialeffizienz-Preis
Mit rund 46 Prozent dominieren die Materialkosten im produzierenden Gewerbe. Mögliche Baustellen, um den Rohstoff- und Materialverbrauch zu reduzieren, gibt es viele: Produktionsprozesse können optimiert sowie Entsorgungskosten und ?mengen für flüssige oder feste Abfälle reduziert werden. Beim Produktdesign kann der Materialbedarf verringert oder verändert werden.
Der Deutsche Materialeffizienz-Preis zeichnet innovative Beispiele für materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen und neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Im letzten Jahr gewann unter anderem das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal den mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preis. Die Forscher hatten ein Verfahren entwickelt, mit dem die 20 Prozent Gewebeverschnitt bei der Produktion von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff sinnvoll weiterverwendet werden können. Großer manueller Aufwand sowie hohe Materialkosten konnten so reduziert werden.
Hochschulinstitute, Fachhochschulen, Fraunhofer-Institute und Einrichtungen, Steinbeis-Zentren, gemeinnützige Forschungseinrichtungen sowie mittelständische Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern und Sitz in Deutschland können sich bewerben. Der Deutsche Materialeffizienz-Preis wird am 7. Dezember 2010 im BMWi in Berlin vergeben.
Impulsprogramm Materialeffizienz
In Deutschland werden jährlich Materialien im Wert von 500 Milliarden Euro verarbeitet und dabei Rohstoffe und Energie verbraucht. Die Steigerung der Materialeffizienz um 20 Prozent hätte mit einem Einsparpotential von 100 Milliarden Euro jährlich eine enorme betriebs- und volkswirtschaftliche Relevanz. Aus diesem Grund fördert die Bundesregierung mit dem Impulsprogramm Materialeffizienz die Erhöhung der Materialeffizienz in Unternehmen des produzierenden Gewerbes.
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Datum: 11.06.2010 - 22:47 Uhr
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