Berliner Morgenpost: Wählen gehen für das Klima / Kommentar von Laura Himmelreich
ID: 2102384

(ots) - Klimaforscher warnen seit Jahrzehnten: Die menschengemachte Erderwärmung wird zu Dürren führen, aber auch zu sintflutartigen Regenfällen. Fluten wie nun in Süddeutschland werden häufiger. Klimaschutz wird nur wirksam, wenn er über Landesgrenzen hinweg erfolgt. Die Wahl am Sonntag ist daher für die Klimapolitik eine Richtungswahl.
2019 erlebten die Grünen bei der Europawahl einen Höhenflug. Die damals neue Kommissionschefin Ursula von der Leyen reagierte mit einem ehrgeizigen Programm: dem Green Deal. Mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 sollte Europa Vorreiter in der globalen Klimapolitik werden.
2024 prognostizieren Umfragen einen europaweiten Rechtsruck. Sollten Rechte deutlich mehr Plätze im EU-Parlament besetzen, geraten Mehrheiten für wirksame Klimapolitik ins Wanken. Die Absetzbewegungen in von der Leyens eigener Fraktion werden bereits stärker - auch wegen des Drucks von rechts. Doch wenn die Menschen nicht wissen, wie sie immer teureres Essen bezahlen sollen, bleibt wenig Kraft, sich ums Klima zu sorgen.
Die Ökowende aber schaffen wir nur, wenn wir jene mitnehmen, die aus Wut oder Resignation überlegen, rechts zu wählen. Klimapolitik muss sozial sein. Eine Möglichkeit wäre, ein Klimageld mit einem CO2-Preis zu kombinieren, sodass jene, die wenig fliegen, Auto fahren und in kleinen Wohnungen leben, sogar Geld zurückbekommen. Jene, die es heute am schwersten haben, werden die sein, die unter dem Klimawandel am meisten leiden. Wer sich nicht an einen Wechsel von Flut und Dürre gewöhnen will, sollte eine Partei wählen, die die Klimakrise ernst nimmt. Rechtspopulisten tun das nicht.
Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de
Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.06.2024 - 19:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2102384
Anzahl Zeichen: 1905
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 510 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Berliner Morgenpost: Wählen gehen für das Klima / Kommentar von Laura Himmelreich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BERLINER MORGENPOST (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
Weitere Mitteilungen von BERLINER MORGENPOST
Berliner Morgenpost: Die Lehre aus Mannheim / Leitartikel von Tim Kummert ...
Mancher glaubt jetzt, nach dem schrecklichen Angriff in Mannheim gäbe es einfache Antworten. Schon wird in der Politik eine große Debatte um Abschiebungen geführt. Das ist zwar grundsätzlich gut, diesen Diskurs braucht es dringend. Doch hinter der Tat steht noch ein weiteres Problem, über das j
Mitteldeutsche Zeitung zur FTI-Pleite ...
Ruhmlos geht der drittgrößte Reiseveranstalter Europas pleite, während rundum die Touristik boomt. Und der Bund muss wahrscheinlich Millionen abschreiben. Die Gegenbeispiele sind allerdings nicht weit. Tui und die Lufthansa haben ihre Hilfen zurückgezahlt - diese Rettungen waren für den Bund p
Mitteldeutsche Zeitung zum U-Ausschuss zum Atomausstieg ...
Um Atomkraft könnte es gehen, aber auch um den Niedergang der hiesigen Solarindustrie und die Abhängigkeit von Putins Gas. Leider hat die Union eine solche Aufarbeitung nicht im Sinn, wenn sie jetzt einen Untersuchungsausschuss über Robert Habecks (Grüne) Atomausstieg plant. Vielmehr träumt sie
Mitteldeutsche Zeitung zu Pflichtversicherung gegen Elementarschäden ...
Die Pflicht, eine Versicherung gegen Elementarschäden abzuschließen, wäre ein praktikabler Weg. Ja, alle Hausbesitzer müssten mehr zahlen. Das wäre aber gerechter, als alle Lasten dem Steuerzahler aufzubürden, also auch jenen, die sich selbst ein Haus gar nicht leisten können. Sicher wären




