Presseclub mit Jörg Schönenborn
ID: 212889
Thema: Fluch und Segen - Energie um welchen Preis?
Größer und einprägsamer können die Vergleiche kaum sein: Die
Ölkatastrophe am Golf von Mexiko wird inzwischen in einer Reihe mit
dem Unglück in Tschernobyl oder mit dem 11. September genannt.
Vor genau zwei Monaten, am 20. April, war die Bohrinsel "Deepwater
Horizon" explodiert und dann gesunken. Die mächtigste Nation der Welt
und einer der größten Ölmultis - sie schaffen es nicht, die
Katastrophe unter Kontrolle zu bekommen. Der Ölteppich erstreckt sich
inzwischen auf eine Fläche, die in Deutschland von Hannover bis nach
Berlin reichen würde. Schon jetzt ist es die schlimmste
Umweltkatastrophe in den USA und sollte der Erdölausbruch im Golf von
Mexiko nicht bis zum Herbst eingedämmt sein, könnte es die bis heute
vielleicht schlimmste Umweltkatastrophe der Menschheit werden.
"Amerika muss umdenken" - das ist die Botschaft, die Präsident
Obama in seiner ersten Rede direkt aus dem Oval Office an die Nation
richtet. Eine neue Energiepolitik und die Nutzung sauberer Energien
seien eine "nationale Mission". Solch deutliche Worte hat man noch
nie in Sachen Energiepolitik aus dem Mund eines amerikanischen
Präsidenten gehört.
Musste es erst zu dieser unbeherrschbaren Katastrophe kommen,
damit der ungebremste Verbrauch von Energie und das Weiterbeharren
auf alle Konsumbegehrlichkeiten der industrialisierten Welt in Frage
gestellt werden? Noch immer bestimmt Öl das Weltgeschehen, löst
Konjunkturkrisen und Kriege aus. Längst ist die Energiepolitik ein
globales Thema. Doch wer ist wirklich bereit umzudenken und auf
Annehmlichkeiten zu verzichten? Hat die Politik überhaupt die Macht,
sich gegen die Ölbarone und Konzerne durchzusetzen?
Fluch und Segen - Energie um welchen Preis? Darüber diskutiert
WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn am Sonntag im ARD-Presseclub mit
den Gästen:
- Tanja Busse, freie Journalistin
- Jeanne Rubner, Süddeutsche Zeitung
- Harald Welzer, Publizist
- Joachim Wille, Frankfurter Rundschau
Redaktion: Ellis Fröder
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Pressekontakt:
WDR Pressestelle, Annette Metzinger, Telefon 0221 220 2770, -4605.
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Datum: 18.06.2010 - 11:59 Uhr
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