WAZ: Elektronische Patientenakte: Laumann fordert Sicherheit und Praxistauglichkeit
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(ots) - Wenige Tage vor dem flächendeckenden Start der elektronischen Patientenakte hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) Praxistauglichkeit und Datensicherheit angemahnt. "Grundsätzlich ist es zunächst einmal gut, wenn nun endlich eine elektronische Patientenakte eingeführt wird, die alle wichtigen Patienten- und Behandlungsdaten beinhaltet", sagte Laumann der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).
Wichtig bleibe aber, dass die digitale Akte im Praxisalltag nutzen- und sinnstiftend eingesetzt werden könne. "Ich erwarte deshalb, dass der Bund die Vorbereitungsphase in den Modellregionen gut nutzt, um eine möglichst reibungslose Einführung der elektronischen Patientenakte für alle sicherzustellen", so Laumann weiter.
Die elektronische Patientenakte müsse zügig weiterentwickelt werden. "Bezüglich der Datensicherheit muss sichergestellt werden, dass das System immer auf dem neuesten und sichersten Stand der Sicherheitstechnik ist, sodass sensible Patientendaten ohne Wenn und Aber so gut wie möglich gegen Hackerangriffe aller Art geschützt sind", forderte der NRW-Minister.
Vom 15. Januar an sollen alle rund 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland automatisch eine E-Akte bekommen, sofern sie nicht ausdrücklich widersprochen haben. Teile von NRW gehören zu den drei bundesweiten Pilotregionen, in denen das neue System zunächst vier Wochen lang erprobt wird.
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Datum: 03.01.2025 - 20:45 Uhr
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