Konjunktur: Das Handwerk tritt auf der Stelle
ID: 2149286
Kaum Veränderung, kein Wachstum – das Handwerk der Region Stuttgart kämpft gegen den Stillstand an. Doch die Erwartungen für 2025 bleiben gering.
Leicht verbessert hat sich laut Umfrage die Lage bei Bau und Ausbau. Die Erwartungen der Betriebe sind nicht mehr so negativ wie vor einem Jahr. „Es ist definitiv noch zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen. Wir warten und hoffen auf eine schnell handlungsfähige Regierung, die Investitionen ankurbelt. Denn dass bei der Infrastruktur, dem Wohnungsbau, bei Energie und Verkehr Handlungsbedarf besteht, wissen wir seit Jahren“, sagt der Hauptgeschäftsführer.
Industriekrise fordert beim Handwerk Tribut
Weiter verschärft hat sich im letzten Quartal 2024 die Situation im gewerblichen Bedarf: Aufträge und Umsätze sind eingebrochen und es wurde Personal abgebaut. Der Konjunkturindikator, berechnet nach der ifo-Methode aus Bewertungen der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen, liegt bei -20 Punkten. Dazu der Kammerchef: „Der gewerbliche Bedarf im Handwerk, beispielsweise Metallbau, Elektromaschinenbau und Feinwerkmechanik, hängt als Zulieferer am Tropf der regionalen Industrie. Sinken dort die Umsätze und werden Investitionsentscheidungen vertagt, hat das unmittelbare Konsequenzen für das regionale Handwerk.“ Zu befürchten sei, dass, wenn die Industrie in der Region Stuttgart in großem Stil Arbeitsplätze abbaut, die Einwohner vor Ort auch weniger in ihre Immobilien investieren und für den privaten Konsum ausgeben. „Am Ende leidet dann nicht nur der Gewerbliche Bedarf, sondern auch andere Gewerkegruppen“, so Peter Friedrich.
Der Blick in die Zukunft ist daher pessimistisch: Nur 16 Prozent (Q4/2023: 16 %) der befragten Unternehmen gehen von steigenden Umsätzen aus, 38 Prozent (Q3/2024: 36 %) jedoch von Umsatzrückgängen. „Es ist Zeit, dass die wirtschaftliche Starre ein Ende findet. Dafür muss auch die Politik endlich den Schritt zu grundlegenden Reformen wagen, um den Wirtschaftsstandort wieder attraktiver zu machen und die deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs zu lotsen“, fordert Friedrich.
Ausführliche Informationen gibt es unter www.hwk-stuttgart.de/konjunktur
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 30.01.2025 - 13:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2149286
Anzahl Zeichen: 3302
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christina DierschkeGesine Kapelle
Stadt:
Stuttgart
Telefon: +49 (711) 1657-253+49 (711) 1657-262
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Konjunktur: Das Handwerk tritt auf der Stelle"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Handwerkskammer Region Stuttgart (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Handwerkskammern, Ordnungsbehörden und nun auch wieder der Zoll sitzen an einem Tisch: Bei der 26. Bundesfachtagung zur Bekämpfung der Schwarzarbeit am 10. und 11. Juni 2026 in der Handwerkskammer Region Stuttgart tauschen rund 200 Fachleute aus ganz Deutschland Erfahrungen aus und diskutieren, wi
Neues Verbundprojekt: Künstliche Intelligenz macht Ausbildung im Handwerk individueller ...
Azubis im Handwerk sollen künftig maßgeschneidert lernen können: Die Handwerkskammer Region Stuttgart entwickelt mit dem Fraunhofer IAO und der PH Ludwigsburg eine KI-gestützte Lernplattform für die überbetriebliche Ausbildung. Damit sollen rund 1.000 Auszubildende pro Jahr an der Bil
Handwerkerferien: Wann die Region Stuttgart mit weniger Handwerk rechnen muss ...
In den Sommerferien nutzen viele Handwerksbetriebe in der Region Stuttgart traditionell die ruhigeren Wochen für Betriebsurlaub. Hier erfahren Sie, wann es dieses Jahr zu Einschränkungen kommen kann. Die sogenannten Handwerkerferien sind eine Empfehlung der Kreishandwerkerschaften – kein verpfli
Weitere Mitteilungen von Handwerkskammer Region Stuttgart
Weitere Ergebnisse aus den Definitionsbohrungen im Goldprojekt AurMac im Yukon veröffentlicht ...
Eagle Royalties Ltd. („ER.CN“: CSE oder „Eagle Royalties“) hat vor kurzem von vielversprechenden Bohrlochdurchschneidungen, u.a. mit sichtbaren Goldeinschlüssen, erfahren, die Banyan Gold Corp. im Projekt AurMac im zentralen Yukon absolviert hat (siehe BYN-Pressemeldung vom 16. Januar un
Mesalvo erzielt Rekordumsatz im Jahr 2024– Technologie-Plattform HealthCentre als treibende Kraft ...
Mesalvo blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Das Softwareunternehmen feierte unter anderem den erfolgreichen Launch seiner Technologie-Plattform „Mesalvo HealthCentre“. Mesalvo verfolgt mit HealthCentre | Cortex eine Cloud-Plattformstrategie, die die Basis für das gesamte HealthCen
CloudRF Phase Tracing entwickelt für echte 3D-Kommunikationsplanung ...
Die Simulation der Funkabdeckung im Innenbereich für Ersthelfer wurde dank einer neuen Funktion namens Phase Tracing vereinfacht. Das neuartige Design wurde durch das Grenfell-Tower-Inferno von 2017 beeinflusst, bei dem sich die Funkkommunikation in Betontreppenhäusern als großes Problem heraus
Heliostar stößt in der Mine La Colorada in Sonora, Mexiko, auf hohe Goldoxidgehalte in geringer Tiefe ...
Wichtigste Eckdaten: 5,0 m mit 9,69 g/t Gold 4,3 m mit 9,87 g/t Gold 15,0 m mit 2,54 g/t Gold 11,65 m mit 1,86 g/t Gold 11,6 m mit 1,72 g/t Gold 21,6 m mit 0,77 g/t Gold Anhaltend positive Analyseergebnisse aus Bohrungen in geringer Tiefe in Gebieten, die innerhalb der Erweiterungszone der Grube Cre




