Klaus Holetschek im Austausch mit Bischof Dr. Bertram Meier: Gemeinsames Bekenntnis zum Schutz des Lebens und Diskussion zur Migrationspolitik
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(ots) - Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek und der Bischof Dr. Bertram Meier haben sich in Augsburg zu einem intensiven Austausch über aktuelle gesellschaftspolitische Themen getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen insbesondere die mögliche Reform des Abtreibungsrechts sowie die aktuelle Migrationspolitik. In dem bereits seit Monaten vereinbarten Treffen bekräftigten beide Seiten das gemeinsame Anliegen, sich für den Schutz menschlichen Lebens und eine verantwortungsvolle gesellschaftspolitische Debatte zur Migrationspolitik einzusetzen.
Angesichts der aktuellen Migrationsdebatte warnte Holetschek im Gespräch vor "einseitigen Sichtweisen", die an der Realität der Menschen vorbeigingen: "Es ist überdeutlich, dass bei der inneren Sicherheit und auch bei der Migrationspolitik dringender Handlungsbedarf besteht. Mit jeder weiteren Gewalttat kehren mehr und mehr Menschen unserem Staat innerlich den Rücken. Wenn wir die illegale Migration und ihre Folgen nicht in den Griff bekommen, gewinnen letztlich die Antidemokraten. Unser oberstes Ziel ist die Wiederherstellung der Sicherheit für die Menschen in unserem Land."
Bischof Dr. Bertram Meier sagte nach dem Treffen, wie wichtig es sei, dass "angesichts der Polarisierungstendenzen, die sich in unserem Land breit machen", Politik und Kirche miteinander im Gespräch blieben, damit von der Mitte der Gesellschaft eine versöhnende Kraft ausgehen könne. "Ich bin überzeugt, nur im gemeinsamen Schulterschluss werden wir die globalen und nationalen Herausforderungen bewältigen. Denn diese Erde ist unser gemeinsames Haus, ausnahmslos jeder Mensch ist hier auf dieser Welt zuhause und hat das Recht auf ein gutes Leben."
Gemeinsam betonten beide die Notwendigkeit, sich "gegen demokratiefeindliche und menschenverachtende Tendenzen" zu stellen.
In der Frage des Schutzes des ungeborenen Lebens betonte Holetschek die Einigkeit mit den Kirchen: "Bei dem unnötigen Vorstoß aus Berlin zur Reform des Abtreibungsrechts sind wir uns einig: Wir stehen und bekennen uns klar zu Schutz, Wert und Würde des menschlichen Lebens. Es geht neben dem Selbstbestimmungsrecht der Mutter um das Lebensrecht des ungeborenen Kindes. Für mich steht ganz klar fest: In den 1990er Jahren wurde diese Diskussion intensiv geführt. Dieser damalige Kompromiss war tragfähig und hat unterschiedliche Positionen zusammengeführt. Es gibt aktuell überhaupt keinen Grund, ihn aufzubrechen."
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Datum: 09.02.2025 - 10:01 Uhr
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