Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zu Grüne/Kretschmann
ID: 2154775

(ots) - Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) kommentiert die Folgen des Grünen-Ergebnisses bei der Bundestagswahl für den Südwesten:
"Für Winfried Kretschmann scheint es ein Leichtes zu sein, das grüne Bundesergebnis von der bevorstehenden Landtagswahl zu entkoppeln. Erstens entspricht es seiner Lebenserfahrung, dass zwischen Odenwald und Bodensee letztlich doch etwas andere politische Realitäten gelten als im Rest der Republik. So gute Ergebnisse wie in Baden-Württemberg holte die Ökopartei andernorts nicht einmal annähernd. Und zweitens: Letztlich muss es ihn ja auch nicht mehr groß sorgen. Sein Ruhestand 2026 ist beschlossene Sache, jetzt sind andere dran.
Doch wie sieht's bei seinem Möchtegern-Erben Cem Özdemir aus? Man darf vermuten: Das große Zittern hat die grüne Wahlkampfzentrale in Stuttgart erfasst. Robert Habecks Niederlage ist schließlich ein herber Dämpfer für den Realo-Kurs. Niemanden verschrecken, um die Mitte werben, "Volkspartei" sein wollen: So hielt sich Kretschmann 15 Jahre an der Landesspitze. Aber kann Özdemir wirklich so weitermachen? Nach diesem enttäuschenden Habeck-Wahlkampf? Zumal unklar ist, welche Töne künftig aus Berlin, aus Partei und Bundestagsfraktion, kommen werden. Sollten sie wieder radikaler, linker ausfallen, wäre das für eine Oppositionspartei kein Problem. Wohl aber für die "Mission Titelverteidigung" im Südwesten."
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.02.2025 - 19:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2154775
Anzahl Zeichen: 1645
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 330 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zu Grüne/Kretschmann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ein teures Vergnügen war dieser Tankrabatt. Nach ersten Berechnungen hat er uns alle 1,6 Milliarden Euro gekostet. Zumal der "Rabatt" nicht mal überall angekommen ist. Die Ölkonzerne gaben ihn laut ifo beim Diesel nur zu 73 Prozent weiter, den Rest gönnten sich die Ölmultis selbst. D
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum Social-Media-Verbot ...
Schwarz-Rot hat einen Lauf: Wie zuletzt die Rentenkommission, hat jetzt auch die Kommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" gleich ein ganzes Bündel an sinnvollen Maßnahmen geschnürt. Denn die Experten nehmen beim Kinderschutz die gesamte Gesellschaft in die Pflicht. E
Die "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Rentenkommission ...
Die Bundesregierung sollte die von den Experten vorformulierten Reformpunkte für die Rente umsetzen. Jeder Koalitionär hat sich an bestimmten Stellen durchsetzen können. Die Union bekommt ihren späteren Renteneintritt. Die SPD kann die Ausnahmen für Härtefälle vorzeigen. Sogar Politiker werde
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
Göring-Eckardt weist Ansprüche der AfD auf Bundestagsposten zurück / Bundestagsvizepräsidentin sieht keinen Rechtsanspruch auf Vizepräsidentenposten - "Mehr Redezeit für Hetze" ...
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) hat Ansprüche der AfD-Fraktion auf wichtige Posten im neuen Bundestag zurückgewiesen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte die Grünen-Politikerin: "Sie hat das Recht, Kandidaten für Posten im Parlament aufzustellen
Ministerpräsident Kretschmann will Habeck in der Politik halten / "Ich wünsche ihm und uns, dass er die Türe für eine Rückkehr einen Spalt weit offen lässt" ...
Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann will seinen Parteifreund Robert Habeck in der Politik halten. "Ich wünsche ihm und uns, dass er die Türe für eine Rückkehr einen Spalt weit offen lässt", sagte Kretschmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (N
Nach konstituierender Sitzung der AfD: SPD-Politikerin Wegge drängt auf Verbot der Partei / "Stellt ihre offen rechtsextremen Gesichter in die erste Reihe"- Demokratische Fraktionen müsste ...
Die SPD-Abgeordnete Carmen Wegge will sich im Bundestag weiter für ein AfD-Verbot einsetzen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte sie nach der konstituierenden Sitzung der AfD-Fraktion: "Die AfD stellt die größte Gefahr für unsere Demokratie dar. Dass die AfD-Fraktion nun Herrn
Merz bemerkt jetzt den Unterschied zwischen regieren und Sprüche klopfen ...
Es ist schon fast ein Witz der Geschichte, dass die Ampel ausgerechnet an dem zerbrach, was jetzt ganz eilig noch umgesetzt werden soll. (...) Jetzt also hat auch Friedrich Merz über Nacht bemerkt, was der Unterschied ist zwischen regieren und Sprüche klopfen. Der Ausweg: Der "alte" Bund




