IEEE setzt sich mithilfe modernster Fernerkundungstechnologien für Katastrophenschutz ein

IEEE setzt sich mithilfe modernster Fernerkundungstechnologien für Katastrophenschutz ein

ID: 215794

IEEE-Mitglieder setzen High-Tech Systeme ein, um die Gefahr von Naturkatastrophen zu lindern, klimatische Veränderungen vorauszusagen und die Überwachung der Ökosysteme und Artenvielfalt auszubauen



(firmenpresse) - Der weltweit größte technische Berufsverband IEEE und seine Mitglieder wenden modernste Technologien aus dem Bereich der Fernerkundung an, um Veränderungen auf der Erdoberfläche, in der Atmosphäre sowie unter Wasser zu beobachten und zu dokumentieren. Durch die verbesserte Erdbeobachtung ist es möglich, auf Naturkatastrophen und Unglücke wie Waldbrände und Ölkatastrophen zu reagieren.

Die Erforschung und Überwachung der Erdoberfläche hilft zudem dabei, die Vorhersage von Naturkatastrophen zu verbessern.

Dies geschieht zum Beispiel durch:
• das Beobachten des Ozeanbodens, um mögliche Erdbeben vorauszuahnen
• die Kontrolle des Ökosystems am Polarkreis – insbesondere Eisformationen und Wettermuster – um die Schifffahrt mit wichtigen Sicherheitsinformationen und Daten zu beliefern
• die Weiterentwicklung von Radartechnologien, um Opfer von Naturkatastrophen wie Lawinen und Erdbeben zu finden.

"Wir sind heute stark von der Fernerkundung abhängig, um Daten aus der Atmosphäre und aus den Ozeansystemen zu sammeln. Ohne neueste Technologien im Bereich der Erdbeobachtung wären viele Informationen für den Menschen unerreichbar“, so Dr. Howard Michel, Senior Member IEEE. „Sie haben die Art und Weise, wie wir die Erde heute beobachten können, massiv verbessert. Und damit auch die Überwachung, Vorhersage und Reaktion auf Naturkatastrophen."

Weltweit treiben IEEE Mitglieder entscheidende Projekte zur Weiterentwicklung von Erdbeobachtungstechnologien voran:

• Susanne Crewell, IEEE Mitglied und Professorin am Institut für Geophysik und Meteorologie an der Universität Köln, nutzt verschiedenste Fernerkundungsmethoden für ein besseres Verständnis des atmosphärischen Wasserkreislaufs. Die Beschreibung der dabei involvierten Prozesse unterstützt die Weiterentwicklung von Wettervorhersagemodellen. Zudem soll die Rolle der Wolken für den Klimawandel besser beschrieben werden – eine der derzeit größten Unsicherheitskomponenten in der Klimaforschung.



• Georg Heygster, IEEE Mitglied und Professor am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen, erforscht die Erdoberfläche mithilfe von Satelliten. Seine Erforschung des arktischen Meereises und Wetters trägt zur Verbesserung der Wettervorhersagen und zur Erhöhung der Sicherheit im Schiffsverkehr bei.

• David Daniels, IEEE Fellow und britischer Experte für Sensorsyteme, ist Spezialist auf dem Gebiet von Bodenradar-Systemen. Daniels hat verschiedene Mienensuchgeräte für militärische und kommerzielle Zwecke entwickelt. Seine Systeme werden für die zivile Sicherheit, zur Verbrechensbekämpfung und für das Aufspüren vermisster Personen eingesetzt.

• Dr. Yun Shao, IEEE Mitglied und Professor am Institut of Remote Sensing Applications in Peking, erforscht die Möglichkeit der frühzeitigen Erdbebenerkennung durch den Einsatz von Mikrowellen-Fernerkundung.
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IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers, Inc.) ist weltweit der größte technische Berufsverband zur Förderung von Innovation und Spitzentechnologie im Sinne des Allgemeinwohls. Durch seine mehr als 395.000 Mitglieder in 160 Ländern ist IEEE eine führende Autorität in vielen technologischen Bereichen, von Luft- und Raumfahrt, Computer und Telekommunikation hin zu Biomedizintechnik, elektrischer Energie und Consumer Electronics. Dem technischen Fortschritt verpflichtet, veröffentlicht IEEE 30 Prozent der Weltliteratur in den Bereichen der Elektro- und Energietechnik sowie Computerwissenschaften und hat fast 900 aktive Industriestandards entwickelt. Die Organisation sponsert jährlich rund 1.000 Konferenzen weltweit.



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Datum: 23.06.2010 - 17:04 Uhr
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