Jochen Kopelke (GdP): Brauchen mehr Polizisten und andere Gesetze
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(ots) - Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, hat sich mit Blick auf die heute veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik für 2024 für mehr Polizisten, schärfere Gesetze und eine Stärkung der Justiz ausgesprochen. Bei phoenix sagte Kopelke: "Wir brauchen neben mehr Polizisten in der Bundespolizei, im BKA und in den Ländern andere Gesetze für die Polizei. IP-Adressen-Speicherung erhöht die Erfolgsaussicht, dass wir Täter ermitteln. Wir brauchen andere Gesetze zum Schutz von Frauen." Es gäbe viele Instrumente, die die Ermittlungsarbeit erleichterten. "Automatisierte Gesichtserkennung hilft uns beim Täterfinden, eine automatisierte Datenverarbeitung zeigt uns schneller, wer mehr Straftaten begangen hat und wir finden eine bessere Anklage", sagte Kopelke.
Dreh- und Angelpunkt bleibe die Justiz. "Wenn dort nicht schnell angeklagt wird, hart verurteilt wird, dann erzielt man keine Wirkung bei Tätern und insbesondere bei jugendlichen Männern", so der GdP-Vorsitzende. Durch die Überlastung von Gerichten und Justiz brauche es teilweise Jahre, um einen Gewalttäter zu verurteilen. "Die Herausforderungen sind also: Mit mehr Polizei, einer stärkeren Justiz, eine schnellere Verurteilung und eine Senkung der Kriminalität in Deutschland zu bewirken", so Kopelke. Nach den Anschlägen in Solingen oder Mannheim lägen in der Politik die Konzepte dafür vor. Entscheidend sei nun, "dass gehandelt wird".
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Datum: 02.04.2025 - 14:49 Uhr
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