"nd.DerTag": Konzertiert gegen die Kriegsherren - Kommentar zur internationalen Verantwortung für den Sudan
ID: 2166318

(ots) - Von London muss ein Zeichen ausgehen: Dort beraten pünktlich zum zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns im Sudan Außenminister aus etwa 20 Staaten über eine Lösung des Konflikts. Ein Konflikt, der die größte aktuelle humanitäre Krise ausgelöst hat: Von den etwa 50 Millionen Sudanes*innen sind laut UN knapp 13 Millionen Menschen vertrieben worden. Schätzungen gehen von 60.000 bis 150.000 Todesopfern sowohl durch direkte Gewalt als auch durch Hunger und Krankheiten als indirekte Kriegsfolgen aus.
Die internationale Gemeinschaft steht objektiv in der Pflicht: Ohne die Unterstützung von außen hätten die beiden Kriegsherren Abdel Fattah Al-Burhan und Mohammed Hamdan "Hemeti" Dagalo nach dem Sturz des Diktators Omar Al-Baschir 2019 nicht das Ruder übernehmen können. Beide waren Teil des Baschir-Regimes und in die größten Grausamkeiten und Menschenrechtsverbrechen verwickelt. Zwei Kriegsverbrecher, die gegen den ausdrücklichen Willen zivilgesellschaftlicher Gruppen aus den USA, Großbritannien, der EU und arabischen Staaten beim Übergang zu einer demokratischen Regierung an vorderster Front mitmischen durften. Und selbst nach ihrem gemeinsamen Putsch am 15. Oktober 2021 gegen die zivil-militärische Übergangsregierung wurde den jetzigen Kriegsherren nicht die Unterstützung entzogen.
In London muss Klartext geredet werden: Die regulären Streitkräfte bekommen Waffen aus und über Ägypten, das als verlängerter Arm der USA in der Region agiert; die paramilitärischen Milizen der RSF werden von den Vereinigten Arabischen Emiraten in Kooperation mit Russland mit Waffen eingedeckt. Wird das nicht gestoppt, geht der Krieg weiter. Leider spricht dafür mehr als für das Gegenteil.
Pressekontakt:
nd.DerTag / nd.DieWoche
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: nd.DerTag / nd.DieWoche, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.04.2025 - 17:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2166318
Anzahl Zeichen: 1958
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 422 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""nd.DerTag": Konzertiert gegen die Kriegsherren - Kommentar zur internationalen Verantwortung für den Sudan"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
nd.DerTag / nd.DieWoche (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Martialisches ist geplant: Auf das Treffen vom Montagabend, bei dem rund zwei Dutzend Unterstützerstaaten weitere Militärhilfen für die Ukraine beschließen wollen, soll in Paris eine Parade der französischen Streitkräfte folgen, wie es sie noch nie gegeben hat. 6800 Soldaten sollen aufmarschie
nd.DerTag: Ein Sparpaket voll schlechter Überraschungen / Kommentar zum Streichkonzert im Gesundheitswesen ...
Das GKV-Sparpaket hat die Erwartungen kaum erfüllt, selbst nicht für die Regierungskoalition oder für die Krankenkassen, um deren finanzielle Stabilität es eigentlich geht. Ganz zu schweigen von Kliniken, Arztpraxen oder Versicherten, die mit den Folgen leben müssen. Die Linke etwa will den Pro
Linke-Spitzenkandidatin: In Sachsen-Anhalt muss sich die CDU auf uns zubewegen ...
Die Linke-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Eva von Angern, wäre bereit, mit der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze zu kooperieren, "um die AfD von den Schalthebeln der Macht fernzuhalten". Das sagte von Angern der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "nd.Der
Weitere Mitteilungen von nd.DerTag / nd.DieWoche
Flexible Solarstreifen für Gartenzäune: Sunbooster VERTICAL verwandelt Zäune in Sonnenkraftwerke ...
Der österreichische Hersteller SUNBOOSTER GmbH hat Solarstreifen entwickelt, die Hausbesitzer schnell und bequem in bestehende Gartenzäune einfädeln können. Die Weltneuheit liefert genau dann Strom, wenn der Energiebedarf und die Strompreise am höchsten sind. Das österreichische Solarunterne
Europas Klima-Job ...
Der vom EU-Klimadienst Copernicus und der Weltwetterorganisation WMO vorgelegte Bericht lässt keinen Zweifel daran, die globale Erwärmung hat bereits heute einschneidende Konsequenzen für uns alle. Und es wird noch viel dramatischer werden, wenn die Weltgemeinschaft nicht endlich den Treibhausgas
Der Klimawandel muss kein Schicksal sein ...
Der Europäische Klimabericht für 2024 zeigt nun deutlich, dass sich ausgerechnet unser Kontinent am schnellsten erwärmt. Was wir in den vergangenen Jahren erlebten, ist darum der Vorgeschmack auf das, was kommt."Normal" wird seltener, extrem immer häufiger. (...) Es geht nicht mehr um
Harvard kämpft für die freie Lehre ...
Präsident Donald Trump, Vance und ihre Gesinnungsgenossen können es nicht ertragen, dass Universitäten liberale Tempel des Wissens und der Bildung sind, in denen freie Meinung herrscht. (...) Lange hat die Leitung der renommierten Harvard-Universität den Kopf eingezogen. Nun widersetzt sich Prä




