Merz 100 Tage im Amt
ID: 2190393

(ots) - Die ersten 100 Tage seiner Amtszeit wirken wie ein Film, in dem der Kanzler einen seiner Vorgänger mimt. Helmut Kohl beispielsweise prägte einst den Begriff "Diplomatie mit der Strickjacke". (...) Merz mag keine Strickjacke tragen, seine Arbeitsweise ist ähnlich. Die Entscheidung, bis auf Weiteres keine Waffen mehr nach Israel zu liefern, fällt in diese Kategorie. Er habe sie, sagte er in der ARD, nicht allein getroffen. Schlussendlich müsse er sie aber allein verantworten und das tue er auch. Genau diese altmodische Denkweise ist Merz' Problem. In einer globalisierten Welt gibt es keine einfachen Wege mehr. Alles hängt mit allem zusammen. Wer etwa die Russen verstehen will, muss mit den Chinesen und Brasilianern geredet haben. Zum Verharren in alten Zeiten kommt das Verweigern.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de
Original-Content von: Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.08.2025 - 15:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2190393
Anzahl Zeichen: 1095
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Straubing
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 338 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Merz 100 Tage im Amt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Straubinger Tagblatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Seine unglaublich niedrigen Akzeptanzwerte in der Bevölkerung nach nur gut einem Jahr seines Regierens sind allgemein bekannt und von allen Vorgängern unerreicht, und - Hand aufs Herz - wollte man in seiner Mannschaft spielen? Man wäre froh, wenn man in ihm wenigstens einen "Klempner der Ma
EU-USA-Zollabkommen - Schadensbegrenzung und Atempause ...
Die Europäer scheuen den Handelskrieg letztlich aus einem ganz anderen Grund: Solange unsere (militärische) Sicherheit über die Nato von den USA abhängt, solange sitzt Donald Trump am längeren Hebel. Das neue Abkommen verschafft also vielleicht ein bisschen Zeit, aber es ist nur eine Atempause
Enttäuschungen programmiert ...
Die Reform des Führerscheins, die das Kabinett nun auf den Weg bringt, klingt wie ein Versprechen an eine gebeutelte Generation: Der Weg zur Fahrerlaubnis soll digitaler, moderner und vor allem günstiger werden. Doch wer hofft, dass der Führerschein plötzlich statt 3.400 Euro nur noch die Hälft
Weitere Mitteilungen von Straubinger Tagblatt
Vier Jahre nach Taliban-Machtübernahme: Lage in Afghanistan spitzt sich dramatisch zu ...
Bonn, 11. August 2025 - Zum vierten Jahrestag der Machtübernahme der Taliban warnt die Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe vor einer weiteren Zuspitzung der humanitären Krise in Afghanistan. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf Unterstützung angewiesen, hinzu kommen Millionen
Vom Ulmer Lehrertal bis in den Audi von Sahra Wagenknecht - 23-jähriger Gründer über Politik und Generationen ...
Vom Ulmer Lehrer-Tal bis in den Audi von Sahra Wagenknecht " 23-jähriger Start-up Gründer Adrian Schimmelpfennig berichtet vom Bundestagswahlkampf, Generationenkonflikten und seinem jüngsten Projekt Noch vor seinem 23. Geburtstag übernahm Adrian Schimmelpfennig als Geschäftsführer sein
[Stellungnahme] Politiker sollen die Shincheonji Kirche Jesu nicht für Politik instrumentalisieren ...
Politiker sollen die Shincheonji Kirche Jesu nicht länger politisch missbrauchen Politiker müssen den politischen Missbrauch der Shincheonji Kirche Jesu unverzüglich beenden. In der Republik Korea wird die Shincheonji Kirche Jesu regelmäßig in Wahlzeiten als Instrument für politische KalkÃ
Ärztekammer-Präsident warnt vor Medikamentenverschwendung ...
Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Johannes Albert Gehle, kritisiert die Medikamentenverschwendung in Deutschland. "Tonnen von Medikamenten landen zwar beim Patienten, aber nicht im Patienten. Wir geben viel Geld aus für Medikamente, die nie genommen werden", sagte Gehle




