Leiharbeit ist beschäftigungspolitischer Fehlschlag
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Leiharbeit ist beschäftigungspolitischer Fehlschlag
"Leiharbeit führt zu massiven Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt und ist alles andere als ein Jobmotor für Langzeitarbeitslose", so Jutta Krellmann zu den Ergebnissen der aktuellen IAB-Leiharbeitsstudie. Die Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Der Regierung gehen langsam die Argumente aus, warum sie sich noch immer weigert, die Leiharbeit in Deutschland wirkungsvoll zu regulieren. Von der Leyens Placebo-Politik wird immer wieder mit den guten Beschäftigungschancen für Langzeitarbeitslose gerechtfertigt. Aber auch die neuste Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kann die optimistischen Prognosen der Regierung nicht stützen. Nur verschwindend geringe 7 Prozent der Leiharbeiter schaffen es im Zweijahreszeitraum nach der Leiharbeit überwiegend beschäftigt zu bleiben und dabei die Leiharbeit komplett hinter sich zu lassen.
Es muss jetzt Schluss sein mit der Wünschelruten-Strategie der Bundesarbeitsministerin. Die ernüchternden Zahlen bei den Übergängen aus der Leiharbeit in den ersten Arbeitsmarkt rechtfertigen bei weitem nicht die exzessive Lohndrückerei und Spaltung der Belegschaften auf dem gesamten Arbeitsmarkt. Die Linksfraktion fordert deshalb die Durchsetzung des Prinzips "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" in der Leiharbeit und eine Regulierung, welche die Verdrängung von Stammarbeitsplätzen unmöglich macht."
F.d.R. Michael Schlick
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 29.06.2010 - 15:17 Uhr
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