Asklepios Studie: Digitale Anwendungen werden immer mehr genutzt

Asklepios Studie: Digitale Anwendungen werden immer mehr genutzt

ID: 2197136

(ots) -
- Wunsch nach elektronischen Rezepten und digitalen Dokumenten
- Bedeutung digitaler Leistungen nimmt bei der Klinikwahl zu
- Zwei Drittel der Jüngeren nutzen Fitness-Tracker oder Gesundheits-Apps
- Vorbehalte und Ängste vor Digitalisierung nehmen langsam ab

Immer mehr Menschen nutzen digitale Tools für Prävention und Gesundheitsmanagement. Waren es vor vier Jahren noch 34 Prozent, sind es jetzt schon 42 Prozent. Bei den unter 40-Jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte. Besonders gewünscht werden elektronische Rezepte (80 Prozent), gefolgt von elektronischen Patientenakten (69 Prozent) und digitalen Gesundheitsdokumenten (68 Prozent). Online-Terminvereinbarungen werden von 61 Prozent genutzt - vor drei Jahren waren es noch 42 Prozent. Andere digitale Angebote wie Videosprechstunden oder Ferndiagnostik sind mit 28 bzw. 26 Prozent weniger verbreitet, aber im Aufwärtstrend. Auch nimmt die Bedeutung digitaler Leistungen bei der Klinikwahl langsam, aber stetig zu: 81 Prozent wünschen sich ein Portal zur Einsicht in ihre persönlichen Befunde (2021: 75 Prozent) und 80 Prozent erwarten eine digitale Vernetzung mit anderen Gesundheitsanbietern (2021: 72 Prozent). Eine digitale Patientenakte mit Zugriff auf alle Patienteninformationen würden 77 Prozent begrüßen (2021: 69 Prozent). Das ergab die Studie "Gesundheit und medizinische Versorgung heute und morgen", eine repräsentative, zweijährlich durchgeführte Online-Befragung von 2.000 Bundesbürger:innen des Instituts Toluna im Auftrag der Asklepios Kliniken.

"Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Angebote immer mehr genutzt werden und die Menschen auch gegenüber digitalen Gesundheitsdokumenten viel aufgeschlossener sind als vielfach angenommen", sagt Marco Walker, CEO der Asklepios Kliniken. "Wir beobachten das auch bei unseren eigenen Angeboten wie der Terminvergabe oder dem telemedizinischen Monitoring", so Walker weiter.

Gebremst wird die Digitalisierung in Deutschland traditionell durch Datenschutzbedenken.



Jeder Fünfte hat wenig Vertrauen, dass seine Daten geschützt sind; ein Viertel hat keine Bedenken und die überwiegende Mehrheit von 56 Prozent meint "teils/teils". An diesen Einschätzungen hat sich in den letzten vier Jahren kaum etwas verändert. Allerdings ist das Vertrauen in den Datenschutz größer bei Menschen, die im Krankenhaus waren (31 Prozent), und den Nutzern von Gesundheitsapps und Fitnesstrackern (32 Prozent).

Bei der Einschätzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin zeigt sich ein Zwiespalt. Zwar macht es 77 Prozent Angst, wenn Computer zukünftig Entscheidungen über das Leben von Menschen treffen werden, aber gleichzeitig gibt ein Viertel an, der Diagnose einer künstlichen Intelligenz mehr zu vertrauen als der eines Arztes. Mit 26 Prozent kann sich ein gutes Viertel vorstellen, dass künstliche Intelligenz Ärzte in Zukunft vollständig ersetzen wird. 56 Prozent glauben, dass KI mehr zur Sicherheit von Diagnosen und Behandlungen beiträgt, und 69 Prozent erhoffen sich mehr Zeit des Arztes für die Patient:innen, wenn die durch die KI entlastet werden. Allerdings befürchten mit 64 Prozent auch sehr viele ein erhöhtes Risiko durch Hackerangriffe. "Möglichkeiten, wie KI die Behandlungen alleine schon durch Datenanalysen verbessern kann, werden noch massiv unterschätzt", erklärt Marco Walker, "allerdings ist es wichtig, dafür Ängste und Vorbehalte auszuräumen."

Asklepios als Digital HealthyNear

Asklepios ist einer der führenden Gesundheitsanbieter Deutschlands und arbeitet an der Zukunft der medizinischen Versorgung unseres Landes. Neben einem wegweisenden medizinischen Qualitätsmanagement zählen dazu die Entwicklung neuer Versorgungsformen, um die Behandlungen sektorenübergreifend zum Nutzen der Patient:innen zu verbessern, und die Digitalisierung. Asklepios setzt von der Kontaktaufnahme und Terminbuchung über die stationäre Behandlung bis zur Organisation von Entlassung, Reha und Nachbehandlung in allen Therapiephasen innovative digitale Anwendungen ein, um die Prozesse zu optimieren und für die Patient:innen zu erleichtern. Unser Ziel ist es, zum digitalen Gesundheitsversorger zu werden, der als Digital HealthyNear die Patient:innen in den Fokus rückt und seine medizinischen Angebote an deren Wünschen und Bedürfnissen orientiert.

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