Specops Security Research warnt: Fortschritte bei GPU-Leistung schwächen mit bcrypt-geschützte Passwörter
Moderne Hardware beschleunigt Passwortbasierte Angriffe
Das Specops Security Research Team hat untersucht, wie moderne High-End-Grafikkarten - etwa die aktuellen RTX-Modelle - die Zeit zum Erraten von bcrypt-Hashes drastisch verkürzen können. Die Ergebnisse zeigen: Selbst moderne Passwort-Hashing-Verfahren geraten durch den rasanten Hardware-Fortschritt zunehmend unter Druck.
Wesentliche Erkenntnisse der Studie:
-Beschleunigtes Cracking: Neue GPUs liefern bis zu 65 % mehr Geschwindigkeit beim Ausprobieren von, mit bcrypt gehashten Passwörtern, im Vergleich zu Vorgängergenerationen.
-Gefährlich kurze Passwörter: Kurze und häufig genutzte Kennwörter sind besonders leicht angreifbar.
Warum Handlungsbedarf besteht
Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von High-Performance-GPUs - Hardware und Cloud-Angebote - sinken die technischen Einstiegshürden für Angreifer drastisch. Was früher eher spezialisierten Gruppen möglich war, kann heute mit vergleichsweise geringem Budget umgesetzt werden. Unternehmen sollten daher ihre Passwortrichtlinien überprüfen und rechtzeitig anpassen, um Sicherheitslücken zu vermeiden.
Handlungsempfehlungen für mehr Passwortsicherheit
Um den neuen Angriffsmöglichkeiten wirksam zu begegnen, empfiehlt das Specops Security Research Team:
-Passwortlänge erhöhen: Mindestlänge auf 18 Zeichen setzen;
-Komplexität steigern: Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen kombinieren;
-Sperrlisten nutzen: bereits kompromittierte und schwache Passwörter blockieren;
-zusätzliche Schutzebenen einführen: etwa durch "Breached Password Protection" oder MFA.
Mehr Einblicke in die Studie erhalten Sie hier: https://specopssoft.com/de/blog/cracking-von-bcrypt-dank-neuer-hardware/Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 14.10.2025 - 12:45 Uhr
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