Finnland: Koalition der Vernunft stimmt pro Kernenergie
ID: 220700
heutigen Abstimmungen im finnischen Parlament über zwei
Neubau-Anträge für Kernkraftwerke, denn die Abgeordneten erkennen
damit die große Bedeutung der Kernkraft für Klimaschutz und
Wirtschaftsentwicklung an. Für das Projekt Olkiluoto 4 des
Energieversorgers TVO stimmten 120 Parlamentarier und 72 dagegen. Der
Antrag des Energieversorgers Fennovoima Oy, ein KKW entweder in Simo
oder Pyhäjoki zu bauen, erhielt 121 Ja- und 71- Nein-Stimmen.
Noch beeindruckender als der Vorsprung der Kernkraft-Unterstützer,
ist deren parteipolitische Zusammensetzung. Die 14 Abgeordneten der
Grünen, die zusammen mit Zentrumspartei, Sammlungspartei und
Schwedischer Volkspartei eine Regierungskoalition bilden, stimmten
zwar geschlossen gegen die beiden Neubauanträge von TVO und
Fennovoima Oy. Dafür wurden diese aber von 24 bzw. 22 Abgeordneten
der oppositionellen Sozialdemokraten unterstützt, während 17 bzw. 18
Fraktionsmitglieder dagegen waren und sich 3 bzw. 4
Fraktionsmitglieder enthalten haben.
Noch größere Zustimmung als die beiden KKW-Neubauten erhielt der
Antrag der Entsorgungsfirma Posiva Oy für die Erweiterung des
geplanten Endlagers für hochradioaktive Abfälle am Standort Olkiluoto
infolge des genehmigten Baus von Olkiluoto 4. 159 Parlamentarier
stimmten für die Endlager-Erweiterung und 35 dagegen.
"All diese Entscheidungen im finnischen Parlament sind das
Resultat einer Koalition der Vernunft über Parteigrenzen hinweg.
Weitsichtig erkennen die Abgeordneten den Beitrag der Kernenergie für
effizienten Klimaschutz und langfristige Versorgungssicherheit an.
Auch wenn der Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland nicht zur
Debatte steht, ist Finnland für uns ein Vorbild an ideologiefreier
Diskussion und nachhaltiger sowie realistischer Betrachtung der
Kernenergie", erklärte Dr. Ralf Güldner, Präsident des Deutschen
Atomforums.
Die Vierparteien-Regierungskoalition verfügt über 126 der 200
Sitze im finnischen Parlament. Sie wird trotz der beiden
Neubau-Entscheidungen von den Grünen mit großer Wahrscheinlichkeit
nicht gekündigt werden.
Pressekontakt:
Maik Luckow
Tel.: 030 498555-20
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Datum: 01.07.2010 - 14:57 Uhr
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