Argentinien

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(ots) - Milei ist es mit seinem brachialen Kurs gelungen, die Inflation zu senken und der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen. Doch Arbeitslosigkeit und soziale Not sind ein großes Problem, auf das Milei Antworten finden muss. Er setzt auf den US-Präsidenten und anhaltende Finanzhilfen aus Washington. Doch ist der Schulterschluss mit Donald Trump, der Hilfszusagen vorab vom Wahlergebnis abhängig gemacht hat, nicht ohne Risiko. Washington wird künftige Überweisungen womöglich an wirtschafts- und sicherheitspolitische Bedingungen knüpfen. Zugleich wächst die Gefahr von Konflikten mit den wichtigsten Handelspartnern in der Region. Für Europa indes eröffnet Mileis Freihandelsfreundlichkeit Chancen, etwa beim EU-Mercosur-Abkommen. Wenngleich klar ist: In den Beziehungen zum Kettensägen-Mann aus Buenos Aires muss man immer mit einem wilden Tango rechnen.

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