Kein Frauenruck ohne Unionsmänner
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Kein Frauenruck ohne Unionsmänner
"Wir brauchen verpflichtende Quoten, wenn mehr Frauen eine Chance in den Führungsetagen der Wirtschaft haben sollen. Aber wir brauchen sie nicht erst nach 2014, sondern sofort", kommentiert die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Cornelia Möhring, die heutige Ankündigung der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, innerhalb der nächsten acht Jahre eine gesetzliche Quote für Führungspositionen einführen zu wollen. Möhring weiter:
"Ohne gesetzliche Quoten gibt es weder Frauen-Förderprogramme in Unternehmen noch eine wachsende Zahl von Frauen in Chefetagen. Freiwillige Verpflichtungen der Wirtschaft führen zu nichts. Das zeigen internationale Erfahrungen, die selbst vom größten Arbeitgeberverband Norwegens vor kurzem bestätigt wurden.
Ich begrüße daher, dass die Unionsfrauen sich jetzt ebenfalls für Quoten bei Führungspositionen in der Wirtschaft aussprechen. Doch ihr Ansatz greift zu kurz: Wenn wir sicherstellen wollen, dass Frauen mittelfristig zu mindestens 50 Prozent in den Entscheidungsgremien der Wirtschaft vertreten sind, brauchen wir heute verbindliche gesetzlich geregelte Quoten. Auf denn, Unionsmänner, lasst einen Frauenruck durch unser Land gehen!"
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 02.07.2010 - 21:17 Uhr
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