Glätte ist kein Staatsversagen / Kommentar von Thorsten Fuchs
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(ots) - "(...) Unser Verhältnis zum Schnee ist ambivalent. Wir romantisieren ihn wohl mehr denn je. Zugleich verfluchen wir ihn sehr engagiert. Einerseits freuen wir uns über den selten gewordenen Gast: Gab es noch bis in die Achtzigerjahre in Deutschland im Schnitt 45 Schneetage pro Winter, sind es heute weniger als die Hälfte. Andererseits wurde anderes mehr: Autos, Zugverbindungen, Flüge. Der strenge Winter trifft auf ein eng getaktetes, empfindlich gewordenes System. (...) Nein, eine vereiste Straße ist kein Symbol für Staatsversagen. Und ja, Räummannschaften in den Kommunen machen mal Fehler. Aber in der Regel handelt es sich da um Männer und Frauen, die nachts um zwei einen Zwölf-Stunden-Arbeitstag beginnen. Und denen Respekt gebührt, kein Zorn." https://mehr.bz/bel10a
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Datum: 09.01.2026 - 21:55 Uhr
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