PAC nennt Trends und Wachstumstreiber im Softwaremarkt
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München, 6. Juli 2010: Die Marktforscher von Pierre Audoin Consultants (PAC) untersuchen im Rahmen des „PAC Software Research Program“ die Trends und das Marktvolumen der Softwaremärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Berücksichtigung von neun Branchen und verschiedenen Firmengrößen. Wie sich zeigt, erholen sich Segmente wie Business-Intelligence und Content-Management schneller von der Krise als andere Bereiche.
Als Teil des „PAC Software Research Program“ für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat PAC einen umfangreichen Marktüberblick publiziert. Der „PAC Software Market Overview 2010“ analysiert die Trends und Wachstumstreiber in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wobei hierbei darüber hinaus die zu erwartende Bedarfssituation in neun Branchen beleuchtet wird.
Business-Applikationen: Schwieriger Markt
Obwohl Unternehmen in der DACH-Region Bedarf an neuer Software etwa für die Steuerung von Geschäftsprozessen haben, hat das Geschäft mit Business-Applikationen auch im Jahr 2010 mit Schwierigkeiten zu kämpfen. PAC geht von einem allenfalls kleinen Zuwachs (Softwarelizenzen und Wartung) aus. Am meisten Bewegung verzeichnen die Analysten im Mittelstand. Zu den Treibern für Investitionen in Geschäftssoftware zählen hier:
• neue geschäftliche Anforderungen,
• Prozesseffizienz und Kostenreduktion,
• Expansion des Geschäfts in neue Regionen,
• Senkung der IT-Kosten,
• unsichere Zukunft des bestehenden Systems.
Investitionsverhalten im Mittelstand
Der Fokus der Softwareinvestitionen hängt von der Größe des Anwenderunternehmens ab. Dies belegt auch eine PAC-Umfrage unter IT-Anwendern. Demnach wollen Firmen aus dem Mittelstand in integrierte Business-Applikationen (ERP-Software) und in Customer-Relationship-Management-Software (CRM) investieren. Business-Intelligence-Lösungen (BI) rangieren auch bei diesen Unternehmen ebenfalls weit oben auf der Liste der Investitionsvorhaben. Dies zeigt, dass der Mittelstand nach wie vor Modernisierungsbedarf bei Softwarelösungen hat, mit denen sich Kerngeschäftsprozesse sowie der Vertrieb besser steuern lassen.
PAC erwartet darüber hinaus, dass neben den Funktionen einer Business-Applikation Implementierungskonzepte, Prozessberatung sowie weitere Dienstleistungen eine zunehmend wichtigere Rolle einnehmen werden.
Software-as-a-Service
PAC untersucht ferner, wie stark Software-as-a-Service (SaaS) Investitionsentscheidungen bei Business-Anwendungen beeinflusst. Demnach können sich Firmen am ehesten vorstellen, eine CRM-Lösung „aus der Cloud“ zu nutzen.
Mit SaaS-Lösungen erzielte Umsätze in der Region DACH finden sich im Datamart des PAC Software Research Program. Schon jetzt verändert SaaS die Erlös- und Geschäftsmodelle der Softwareindustrie sowie der IT-Dienstleistungsunternehmen. Research-Dokumente von PAC zu diesem Thema folgen im Laufe dieses Jahres.
Bedarf verlagert sich: Beispiel Buchhaltung
Den Markt für Geschäftsanwendungen teilt PAC in insgesamt zehn horizontale Themen auf, darunter BI, CRM, Supply Chain Management (SCM), Enterprise Content Management (ECM) und Finanzbuchhaltung.
Hierbei zeigt sich, dass sich der Bedarf bezüglich einzelner Lösungen verlagert. Der Markt für Kernfunktionen für die Finanzbuchhaltung etwa ist zu einem großen Teil bereits gesättigt. Mit Wachstum rechnet PAC hier beispielsweise jedoch durch die Ablösung von Altsystemen im Mittelstand. Ebenso werden zunehmend Funktionen gefragt, die helfen, gesetzliche Auflagen (Compliance) zu erfüllen, neue Rechnungslegungsstandards einzuführen sowie die finanzielle Situation eines Unternehmens transparent zu machen.
Wachstumsmärkte: Business-Intelligence und Enterprise-Content-Management
Zu den wachstumsstarken Segmenten zählt PAC unter anderem Enterprise-Content-Management und Business-Intelligence. Der Bedarf für Content-Management steigt einerseits durch das Aufkommen an Dokumenten, die automatisiert verarbeitet werden sollen. Andererseits veranlassen gesetzliche Auflagen wie die Speicherung von Dokumenten über mehrere Jahre die Firmen dazu, in entsprechende Lösungen zu investieren.
Die Nachfrage nach Business-Intelligence-Produkten wird auch 2010 über dem Durchschnitt des gesamten Softwaremarkts liegen, da Firmen ihre finanzielle Situation einschätzen, Risiken bewerten und zukünftige Bedarfe besser vorhersagen müssen. Neben Funktionen zum Erzeugen von Berichten (Reporting) werden PAC zufolge Lösungen für Unternehmenssteuerung, Planung und Vorhersage (Planning & Forecasting) gefordert.
Beispiel für Branchentrends: Softwarebedarf der öffentlichen Hand
Die Marktforschung von PAC befasst sich mit neun Branchen: Manufacturing, Banking, Insurance, Telecom, Utilities, Public Sector, Retail & Wholesale, Services & Consumers und Transport.
Zwar weisen die drei Länder der DACH-Region bezüglich der neun von PAC betrachteten Branchen Gemeinsamkeiten auf, Unterschiede gibt es dagegen insbesondere beim Softwaregeschäft mit der öffentlichen Hand (Public Sector).
Zu den im Public Sector besonders gefragten Softwarelösungen in der Region DACH zählen nach den Erwartungen von PAC unter anderem:
• moderne Finanzbuchhaltungssysteme (Ablösung von Altsystemen, Einführung der Doppik),
• Business-Intelligence (Budgetüberwachung, Messung von Investitionsprogrammen sowie Betrugsbekämpfung im sozialen Netz),
• Customer-Relationship-Management (etwa für Bürgerdienste),
• Personalsoftware,
• Content-Management (beispielsweise Dokumenten-Management).
Der „PAC Software Market Overview 2010“ steht Kunden des „PAC Software Research Program“ zur freien Verfügung. Er ist darüber hinaus zum Einzelpreis von 1.800 € erhältlich.
Auf Anfrage erhalten Interessierte Auszüge aus den Dokumenten und dem Datamart des „PAC Software Research Program“. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 06.07.2010 - 09:57 Uhr
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