Schlaganfall-Prävention / Viele kennen ihr Risiko nicht
ID: 2232932

(ots) - Viele Menschen in Deutschland haben ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko, ohne es zu wissen. Das zeigt eine Untersuchungsreihe der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Unternehmen und Behörden.
Testreihe in Unternehmen
Mehr als 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Unternehmen und Behörden nahmen 2025 am Risiko-Check der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teil. Der Check der Stiftung berechnet das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall. Viele Teilnehmende wiesen kritische Werte auf, ohne von ihrem Risiko zu wissen.
Kritische Werte ermittelt
46 Prozent der Teilnehmenden wiesen erhöhte oder bereits kritische Blutdruckwerte auf. Die Hälfte von ihnen (23 Prozent) war bisher nicht wegen ihres Blutdrucks in Behandlung. Ähnliches gilt für die Blutfette. 38 Prozent zeigten hohe Cholesterinwerte, 17 Prozent davon schon kritische. Beim Körpergewicht befanden sich sogar zwei Drittel (66 Prozent) oberhalb des Normbereichs. Auch mehrere Diabetiker identifizierte die Testreihe. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden lag bei 47 Jahren.
Blutdruck tut nicht weh
"Die Ergebnisse sind alarmierend", urteilt Gesundheitswissenschaftlerin Antonia Valentin, Präventionsexpertin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe. "Diese Risikofaktoren machen selten Beschwerden und bleiben deshalb lange Zeit unerkannt, wenn die Betroffenen nicht regelmäßige Gesundheitschecks machen. Im fortgeschrittenen Alter erhöhen sie jedoch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie den Schlaganfall um ein Vielfaches."
Wirksame Checks am Arbeitsplatz
Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe plädiert für ein stärkeres betriebliches Gesundheitsmanagement. Ihren Risiko-Check bietet die Stiftung Unternehmen und anderen Organisationen an. Dabei erstellen Ärztinnen und Ärzte und Gesundheitsberater den Teilnehmenden individuelle Risikoprofile und beraten sie.
Mehr Informationen zum Risiko-Check der Deutschen Schlaganfall-Hilfe und Kontaktdaten finden Sie auf der Website der Stiftung: www.schlaganfall-hilfe.de/risiko-check
Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Mario Leisle
Pressesprecher
Telefon: 05241 9770-12
E-Mail: presse@schlaganfall-hilfe.de
Internet: schlaganfall-hilfe.de
Original-Content von: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.02.2026 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2232932
Anzahl Zeichen: 2520
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Gütersloh
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 144 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schlaganfall-Prävention / Viele kennen ihr Risiko nicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die häufigsten Behinderungen nach einem Schlaganfall sind unsichtbar - eine große Herausforderung für Betroffene, aber auch ihr Umfeld. Viele Menschen verbinden einen Schlaganfall mit körperlichen Beeinträchtigungen. Doch die häufigsten Folgen sind Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Spr
Schlaganfall-Hilfe wird ihre Reichweite vergrößern ...
1,6 Millionen Menschen suchten 2025 Rat auf der Website der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Heute stellte die 1993 von Liz Mohn gegründete Stiftung ihren Jahresbericht vor - und damit auch ihre ambitionierten Ziele für 2026. Immer mehr Menschen überleben Die akute Versorgung des Schlaganf
Herzinfarkt, Schlaganfall, Sepsis - Warnzeichen erkennen und Leben retten ...
Gemeinsame Aufklärungsaktion zum Tag des Notrufs 112: Fachleute fordern mehr Aufklärung über die drei häufigsten lebensbedrohlichen Notfälle Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 44.000 Menschen an einem Herzinfarkt, etwa 36.000 an einem Schlaganfall und mindestens 85.000 an Sepsis. Viele die
Weitere Mitteilungen von Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Trotz des erhöhten Risikos sprechen chronisch Kranke selten über Gürtelrose ...
Anlässlich der Fokuswoche Gürtelrose, die in diesem Jahr vom 23. Februar bis zum 01. März stattfindet, hat das Pharmaunternehmen GSK eine globale Omnibus-Umfrage¹ in Auftrag gegeben. Teilnehmende der Umfrage waren Menschen mit chronischen Krankheiten ab 50 Jahren. Die Ergebnisse zeigen: Jeder zw
Das AkuRy Duo zur unterstützenden Linderung von Allergien ...
Das AkuRy Duo, bestehend aus dem Allergie-Tape: Akute Linderung Das Allergie-Pflaster (RES Tape) wird für die schnelle, akute Linderung von Symptomen wie Niesen, Juckreiz und tränenden Augen eingesetzt. Anwendung: Das Tape wird direkt auf spezifische Akupressur- oder Reflexpunkte geklebt. Häu
Der AkuRy eProtect-Chip schützt effektiv vor Elektrosmog ...
In Zeiten permanenter 5G-, WLAN- und Smartphone-Nutzung wächst das Bewusstsein für mögliche gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (Elektrosmog). Die AkuRy GmbH präsentiert mit dem akury eProtect-Chip eine innovative Lösung, die nun durch unabhängige Messungen mit EEG (Elek
Welcon erklärt: Welcher Massagesessel passt zu Rückenproblemen, Büroarbeit oder Stress? ...
Immer mehr Menschen informieren sich über KI-Systeme mit Fragen wie: "Welcher Massagesessel bei Bandscheibenproblemen?" "Massagesessel oder Physiotherapie?" "Was bringt ein Massagesessel wirklich?" Die Nachfrage nach hochwertigen Massagesesseln steigt - insbesond




