Die Bürger sollten auf Wärmepumpen bauen
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(ots) - Das Heizungsgesetz kommt weg - die Union triumphiert. Da freut sich mancher wohl zu früh, denn das Problem ist damit überhaupt nicht aus der Welt.
Mit dem neuen Gesetz von Schwarz-Rot sollen nun die Gas- und Öllieferanten verpflichtet werden, ihren Brennstoffmix schrittweise mit einem Bio-Anteil sauberer zu machen. Klingt gut, aber dieser Mix wird teuer, selbst wenn darauf die Steuer ermäßigt wird. Lagert im Tank grünes Öl oder strömt grünes Gas in den Brenner, ist alles fein - die Atmosphäre wird geschützt, weil kein zusätzliches CO2 die Erderwärmung noch verstärkt. Diese regenerativen Brennstoffe gibt es bereits, aber nur in ganz geringer Menge und die Herstellung ist teuer. (...)
Notfalls wolle man "nachsteuern", sagt die Regierung kleinlaut. Übersetzt heißt das: gut möglich, dass in ein paar Jahren doch eine Wärmepumpe her muss - wenn gar nicht genug Biobrennstoff vorhanden ist. (...)
Es droht die Kostenfalle: Wenn der Vermieter jetzt billiger einbaut, muss der machtlose Mieter bald den teuren Biobrennstoff bezahlen. Gas- und Öllobby freuen sich, weil ihr Geschäftsmodell verlängert wurde, aber vielleicht sind die Bürger ja klüger und umweltbewusster, als mancher denkt. Wer rechnen kann und keine Pelletheizung hat, wird auf die Wärmepumpe setzen. Früher oder später.
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Datum: 25.02.2026 - 17:31 Uhr
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