IWiG– Prozessmanagement im Krankenhaus
ID: 2234936
Warum Struktur allein nicht ausreicht

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Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft - Die Geheimnisse von Workflow-Management
Krankenhäuser stehen unter wachsendem wirtschaftlichem und strukturellem Druck. Ambulantisierung, Fachkräftemangel, steigende Sachkosten und regulatorische Veränderungen verschärfen die Notwendigkeit, Abläufe effizient und transparent zu gestalten. In diesem Zusammenhang gewinnt das Thema Prozessmanagement zunehmend an Bedeutung.
In vielen Einrichtungen werden klinische und administrative Prozesse systematisch beschrieben, Verantwortlichkeiten definiert und digitale Werkzeuge zur Unterstützung eingeführt. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und organisatorischer Klarheit.
Doch eine zentrale Frage bleibt häufig unbeantwortet:
Welchen messbaren Beitrag leisten einzelne Prozesse tatsächlich zum wirtschaftlichen Ergebnis und zur Versorgungsqualität?
„Prozessmanagement darf nicht bei der Struktur stehen bleiben“, betont Prof. Dr. Michael Greiling. „Entscheidend ist die Verbindung von klinischer Prozessarchitektur mit ökonomischer Wirkungstransparenz.“
Prozesse können formal korrekt modelliert und dokumentiert sein, ohne dass ihre Ressourcenbindung, ihre Variantenvielfalt oder ihr Einfluss auf Ergebniskennzahlen sichtbar werden. Gerade im Krankenhaus, wo medizinische Leistungen in unterschiedlichen Konstellationen erbracht werden, entstehen erhebliche Unterschiede im Ressourceneinsatz – häufig ohne systematische Auswertung.
Nachhaltige Steuerungsfähigkeit entsteht erst dann, wenn:
Prozessvarianten differenziert analysiert,
Ressourcenverbräuche pro Behandlungspfad transparent gemacht und
diese Informationen mit Ergebnis- und Qualitätskennzahlen verknüpft werden.
Erst durch diese Verknüpfung wird Prozessmanagement zu einem strategischen Instrument der Unternehmensführung – nicht nur zu einem Organisationswerkzeug.
Im Kontext der aktuellen Krankenhausreform gewinnt dieser Ansatz weiter an Bedeutung. Strukturveränderungen, Spezialisierungen und Ambulantisierungsvorhaben erfordern belastbare Entscheidungsgrundlagen. Ohne Transparenz über die tatsächliche ökonomische Wirkung einzelner Prozessvarianten bleiben strategische Weichenstellungen risikobehaftet.
„Organisierte Prozesse sind noch keine gesteuerten Prozesse“, so Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). „Werttransparenz ist die Voraussetzung für nachhaltige Effizienz.“
Die Weiterentwicklung des Prozessmanagements hin zu einer integrierten, wirtschaftlich fundierten Steuerungslogik könnte damit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Krankenhäuser in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld werden.
IWiG gehört zu Deutschlands top Innovationschampions 2025 aus Forschung / Entwicklung / Wissenschaft, gemäß FOCUS-Business Bestenliste des Verlags Hubert Burda Media.
"Wir ermutigt Einrichtungen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden"
"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."
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"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."
Datum: 02.03.2026 - 16:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2234936
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Prof. Dr. Michael Greiling
Stadt:
Telgte
Telefon: +49 (2504) 9337-110
Kategorie:
Medizintechnik
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