Regierung dreht für CDU ein Video
ID: 2238808

(ots) - Sachsen-Anhalts Landesregierung soll gegen das Neutralitätsgebot von Behörden verstoßen haben. Wie die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe) berichtet, wurde ein Video mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) in der Staatskanzlei von Mitarbeitern der Regierung aufgenommen, aber nur über Social-Media-Kanäle der CDU verbreitet.
Darin antwortet Schulze, der auch Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl ist, in heiterem Ton auf Bedenken von Bill und Tom Kaulitz. Sie sollen die TV-Show "Wetten, dass..." aus Halle moderieren und hatten sich skeptisch gezeigt, ob es dort eine geeignete Unterkunft für sie gebe. Schulze bietet dann unter anderem in dem Clip an, man könne den Brüdern "eine Isomatte neben der Himmelsscheibe ausrollen", die in Halle im Landesmuseum zu sehen ist.
Der Chef der Staatskanzlei, Rainer Robra (CDU), bedauere, "dass in diesem Einzelfall der Anschein einer Vermengung staatlicher und parteipolitischer Öffentlichkeitsarbeit entstanden ist, der nicht intendiert war", sagte Regierungssprecherin Tanja Andrys der Zeitung. "Es ist sichergestellt, dass sich dies nicht wiederholt." Sie habe das von einer Mitarbeiterin aufgenommene Rohmaterial an eine für die CDU tätige Agentur weitergegeben, weil die landeseigene Marketingagentur daraus keinen den Erwartungen entsprechenden Clip machen konnte, so Andrys.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Kai Gauselmann
Telefon: 0345 565 4300
kai.gauselmann@mz.de
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.03.2026 - 18:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2238808
Anzahl Zeichen: 1652
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Halle
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 303 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Regierung dreht für CDU ein Video"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Anderthalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt gibt es erstmals eine finanzielle Bilanz zu den körperlichen Schäden der Opfer. Die Zahlen stammen von der R+V-Versicherung, die den vom Attentäter Taleb A. als Waffe missbrauchten Mietwagen versichert hatte. Wie die in Halle
Anwalt von Weihnachtsmarkt-Opfern rechnet mit Millionenklagen gegen Stadt Magdeburg ...
Mögliche Fehler und Versäumnisse beim Schutz des Magdeburger Weihnachtsmarktes könnten die Stadt Magdeburg finanziell teuer zu stehen kommen. Der Magdeburger Rechtsanwalt Thomas Klaus, der rund 100 Opfer des Anschlags vom Dezember 2024 vertritt, rechnet mit Schadensersatzklagen gegen die Kommune.
Neue Grundsteuer setzt Kommunen in Sachsen-Anhalt finanziell unter Druck ...
Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro und bei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
CDU-Wirtschaftsrat stellt sich hinter Kulturstaatsminister Weimer / Generalsekretär Steiger hält Ausschluss von Buchhandlungen für richtig ...
Der Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, Wolfgang Steiger, hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gegen massive Kritik an dessen Amtsführung verteidigt. Steiger bezeichnete dessen Entscheidung, Buchhandlungen unter Extremismusverdacht vom Buchhandelspreis auszuschließen, als richtig. Der
Präsident des Zentralrats der Juden Schuster kritisiert niedersächsische Linkspartei: "Schlecht kaschierter Antisemitismus" ...
Der Zentralrat der Juden kritisiert den jüngst gefassten Beschluss gegen "den heute real existierenden Zionismus" der niedersächsischen Linkspartei. "Dem Judenhass, den sie in zahlreichen Lippenbekenntnissen von sich gewiesen hat, bietet die Linkspartei damit ein Zuhause", sagt
Christian Linder über das Vermächtnis von Guido Westerwelle: "Hat früher als andere erkannt, dass Wohlstand durch falsche Einstellung verspielt werden kann" ...
Zum zehnten Todestag des früheren FDP-Politikers Guido Westerwelle würdigt Ex-FDP-Chef Christian Lindner dessen Vermächtnis. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung (noz) sagte Lindner: "Guido Westerwelle hat früher als andere erkannt, dass die Grundlagen unseres Wohlstands auch durch eine fal
Kommentar von "nd.DerTag" über Frankreichs Kommunalwahlen ...
Der erste Wahlgang der französischen Kommunalwahlen hat zwar der extremen Rechten einige Rathäuser beschert, aber nicht zum weithin befürchteten Rechtsruck geführt: Am lautesten jubeln die Linken von La France insoumise (LFI, Unbeugsames Frankreich). Offensichtlich hat das mediale Trommelfeuer g




