Röhre, Kapsel oder klassisch? Verfahren zur Darmkrebsvorsorge im Check
Marburg, 07. Juli 2010 – Die Chance, durch regelmäßige Vorsorge erst gar nicht an Darmkrebs zu erkranken, stehen besser als bei jeder anderen Krebsart. Es gibt verschiedene Verfahren mit denen gutartige Vorstufen (Polypen) entdeckt und entfernt werden können – lange bevor sich aus ihnen Darmkrebs entwickelt. Grund genug die Vor- und Nachteile der Vorsorge-Möglichkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen.
Weitere Informationen zur Darmkrebsvorsorge erhalten Patienten unter www.moviprep.de.(firmenpresse) - Klassische Darmspiegelung
Die sogenannte Koloskopie wird ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre von den Krankenkassen übernommen. Sie beginnt am Vortag der Untersuchung mit dem Reinigen des Darms. Dazu trinkt der Patient am Vorabend und am Morgen der Spiegelung jeweils einen Liter einer Darmspülungslösung (z.B. MOVIPREP®), die sich im Gegensatz zu früher heute gut trinken lässt. In den gereinigten Dickdarm führt der Arzt über den After einen biegsamen Schlauch (Endoskop) ein, an dessen Ende sich eine Kamera befindet. Der Vorteil: Der Gastroenterologe kann gezielt bis in den letzten Winkel schauen und vorhandene Polypen direkt entfernen. Die Darmspiegelung dauert ca. zwanzig Minuten und ist in der Regel schmerzfrei.
Virtuelle Spiegelung
Viele haben - wenn auch unbegründet - Angst vor der klassischen Darmspiegelung und scheuen den Gang zur Vorsorge. Hier kann die virtuelle Koloskopie eine Alternative sein. Dabei wird der Darm nicht durch ein Endoskop betrachtet, sondern der Patient unterzieht sich einer Computer- oder Kernspintomographie. Eine Software liefert dem Arzt dann ein dreidimensionales Modell des Verdauungstraktes.
Dieses Verfahren klingt angenehmer, bringt aber auch Nachteile mit sich: Kleine Polypen können leicht übersehen werden und um Krebsvorstufen zu entfernen, bedarf es anschließend doch noch einer klassischen Spiegelung. Zudem muss der Darm bei einer virtuellen Spiegelung ebenfalls im Vorfeld gereinigt werden.
Kapselendoskopie
Seit 2008 ist die Kapselendoskopie, bei dem der Patient eine Kapsel mit einer eingebauten Kamera schluckt, in Deutschland zugelassen. Die Kamera macht auf ihrem Weg durch den Magen-Darm-Trakt alle zwei Sekunden eine Aufnahme, die später als Film angeschaut werden kann. Zwar liefert die Kapselendoskopie auch Bilder aus dem Magen- und Dünndarm, dafür sieht der Arzt aber nur, was ihm zufällig vor die Linse kommt. Ein weiterer Nachteil: Auch hier kann kein Gewebe direkt abgetragen werden und der Patient muss den Darm ebenfalls vorher reinigen.
Fazit
Viele Patienten empfinden die Kapselendoskopie und die virtuelle Spiegelung als angenehmer, doch nur bei der klassischen Koloskopie kann der Arzt jeden Winkel des Darms genau betrachten und gutartige Polypen direkt entfernen. Das gibt dem Patienten die größtmögliche Sicherheit, nicht an Darmkrebs zu erkranken.
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Datum: 08.07.2010 - 12:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Annika Erbe
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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Freigabedatum: 08.07.2010
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