Das EU-Parlament diskreditiert sich selbst
ID: 2252167

(ots) - Es ist mitnichten der Job von Politikern, die Arbeit der Behörden zu behindern und die Qualität der Beweise wie Juristen selbst zu bewerten, bevor sie eine Entscheidung treffen. Die Immunität soll als Schutzschild der Demokratie dienen. Sie ist nicht dafür gedacht, Politiker vor Verantwortlichkeit zu bewahren. Vielmehr soll sie verhindern, dass Volksvertreter willkürlich durch politische Gegner juristisch verfolgt und Abstimmungen beeinflusst werden, ohne völlige Straflosigkeit zu garantieren. (...)
Die politische Mitte lieferte mit dem Votum eine Steilvorlage für die Rechtspopulisten. Niemand braucht sich noch zu wundern, warum sich die Menschen von der Politik abwenden. (...)
Der Schaden für das öffentliche Vertrauen in die Europäische Union ist immens, noch dazu in einer Zeit, in der Bürger ohnehin mit der angeblich abgehobenen Elite in Brüssel hadern, die oft eben doch abgehoben ist. Nicht nur Niebler erwies diesem bereits schlechten Image einen Bärendienst. Das EU-Parlament hat sich am Dienstag selbst diskreditiert und schamlos seine Sonderrechte missbraucht.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de
Original-Content von: Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.05.2026 - 21:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2252167
Anzahl Zeichen: 1503
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Straubing
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 225 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Das EU-Parlament diskreditiert sich selbst"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Straubinger Tagblatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Europäer scheuen den Handelskrieg letztlich aus einem ganz anderen Grund: Solange unsere (militärische) Sicherheit über die Nato von den USA abhängt, solange sitzt Donald Trump am längeren Hebel. Das neue Abkommen verschafft also vielleicht ein bisschen Zeit, aber es ist nur eine Atempause
Enttäuschungen programmiert ...
Die Reform des Führerscheins, die das Kabinett nun auf den Weg bringt, klingt wie ein Versprechen an eine gebeutelte Generation: Der Weg zur Fahrerlaubnis soll digitaler, moderner und vor allem günstiger werden. Doch wer hofft, dass der Führerschein plötzlich statt 3.400 Euro nur noch die Hälft
Die Lasten müssen wirklich fair verteilt werden ...
Es kann doch nicht sein, dass der große Wurf, um die Pflegekassen zu retten - Prinzip linke Tasche, rechte Tasche - laut der CSU darin besteht, einfach Kosten auf die Krankenversicherung umzulegen. (...) Käme die Reform so wie angekündigt, würden die Hürden für Leistungsbezüge erhöht, insbe
Weitere Mitteilungen von Straubinger Tagblatt
Die Lasten müssen wirklich fair verteilt werden ...
Es kann doch nicht sein, dass der große Wurf, um die Pflegekassen zu retten - Prinzip linke Tasche, rechte Tasche - laut der CSU darin besteht, einfach Kosten auf die Krankenversicherung umzulegen. (...) Käme die Reform so wie angekündigt, würden die Hürden für Leistungsbezüge erhöht, insbe
Kommentar ...
Man kann Nina Warken nur viel Erfolg wünschen. Die CDU-Politikerin muss wohl die zweitgrößte Reform liefern, vor der Deutschland momentan steht: die Stabilisierung des Gesundheits- und Pflegebereichs. Die Pflege wartet noch auf ihre Reform - dabei ist ihre Lage noch prekärer. Viele von Warkens
Caroline Dostal mit neuem Rednerprofil bei Redner.Speaker.Experten ...
Mit dem Relaunch der Webseite zur Plattform "Redner - Speaker - Experten" präsentiert die Keynote Speaker Dr. Caroline Dostal ihre Vorträge zu den Themen Politik, Macht, Freiheit und Demokratie. Caroline Dostal ist im Rahmen des Relaunches der Webseite der Redneragentur mit einem neu
"nd.DerTag": Die EU hat mitgeschossen - Kommentar zu europäischen Kaperbriefen für Libyens "Küstenwache" ...
Die EU-Kommission wisse um die zahlreichen Gewaltvorfälle der sogenannten libyschen Küstenwache gegenüber Retter*innen und Geflüchteten im Mittelmeer - und mahne deshalb in Libyen immer wieder die Einhaltung der Menschenrechte an. Schließlich seien die aus Brüssel finanzierten Ausbildungsmaßn




